E-Commerce: Von Shop-Design bis Social Commerce
Wer einen Online-Shop betreibt muss zahlreiche Faktoren in seine Vertriebsprozesse mit einbeziehen. Von der Auswahl der richtigen Shop-Software, über eine ansprechende Produktpräsentation bis hin zu einem unkompliziertem Bestell- und Zahlungsvorgang sind einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen. Zudem stellt das Web 2.0 neue Anforderungen an die Shop-Betreiber, die sich mit Themen wie Shop-Design oder Social Commerce auseinandersetzen müssen.
Die richtige Basis für fundierte E-Commerce-Aktivitäten
Bevor ein Online-Shop ins Leben gerufen wird, gilt es, eine geeignete Shop-Software auszuwählen. Dabei muss gut überlegt werden, ob eine Open Source-Software, wie zum Beispiel Magento Commerce, oder ein kommerzielles System, zum Beispiel die hybris Commerce Suite, zum Einsatz kommen soll. Ein Kriterienkatalog, der die individuelle Shop-Gestaltung festhält, ist hierfür eine wertvolle Hilfe. Ist die Wahl getroffen, wird der Shop entsprechend der Design- und Inhalts-Vorgaben eingerichtet und modifiziert.
Das Angebot eines Online-Shops bedeutet in einem absatzstarken Markt einen enormen administrativen Aufwand. So sollte bei der Wahl eines Shop-Systems auf die einfache und schnelle Verwaltung geachtet werden, Artikel- und Kundenstamm müssen übersichtlich aufgestellt und per Datenbank bearbeitet werden können. Die Bestell- und Abrechnungsdatenbank sowie die Lagerverwaltung müssen jederzeit aktuell sein, um eine ordentliche Bestell- und Lieferabwicklung zu gewährleisten. Auch Sonderfälle wie Teillieferungen und -zahlungen, Falschzahlungen, Rabatte oder Gutscheine sollten hier bedacht werden.
Zudem macht die Integration und Anwendung eines Finanz- und Buchhaltungssystems Sinn, um alle buchhalterischen Arbeiten schnell und effizient bearbeiten zu können. Zu bedenken sind auch die unterschiedlichen Zahlungsarten: Sollen Vorauskasse und Nachnahme angeboten werden oder nur Kauf auf Rechnung? Weiterhin sollte die Akzeptanz von Kreditkarten sowie kostengünstige Zahlungssysteme wie zum Beispiel PayPal in Erwägung gezogen werden.
E-Commerce im Web 2.0
Der Konsument im Web 2.0 ist anspruchsvoll. Er erwartet ein auf seine Ansprüche zugeschnittenes Produktportfolio und legt hohen Wert auf Feedback-Möglichkeiten. Die meisten Online-Shop-Besucher suchen nicht einfach nur nach einer Einkaufsmöglichkeit, sondern nach einem Einkaufserlebnis. Produkte sollen auch im Internet von allen Seiten betrachtet werden können, eine ausführliche Beratung durch den Anbieter muss möglich sein und es werden verschiedene Service- und Garantieleistungen erwartet.
Außerdem hinterlassen zufriedene wie auch unzufriedene Kunden gerne Ihre Meinung zu den Produkten oder zu dem Anbieter selbst. Bewertungsfunktionen sollten zum Standard-Angebot eines jeden Online-Shops gehören. In vielen Shops existieren Communitys, die sich untereinander austauschen und gegenseitig zum Kauf anregen. Die demokratische Ausgestaltung des Webs zeigt sich auch im Bereich E-Commerce intensiv. Die Aufgabe der Online-Händler liegt somit in der aktiven Interaktion mit ihren Kunden.