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Was Sie kennen sollten: Yelp

Image Was Sie kennen sollten: Yelp

Und wieder ein neues Portal. Naja, nicht ganz so neu, aber in Deutschland bis dato noch recht unbekannt: Yelp. Das soziale Bewertungsnetzwerk ist zurzeit zudem in den USA, in Kanada, in Großbritannien, Irland und Frankreich vertreten. Größter Konkurrent hierzulande ist Qype.

 

Yelp wurde 2004 gegründet. Nach eigenen Angaben hatte Yelp im Monat Mai dieses Jahres mehr als 32 Millionen Besucher. Yelper haben mehr als 11 Millionen Beiträge über Lokales geschrieben. Finanziert wird Yelp durch den Verkauf von Anzeigen an lokale Geschäfte.

Yelp ist ein Online-Stadtführer

Schon wieder ein Bewertungsportal? Ja. Yelp ist ein Online-Stadtführer. Besucher können „angesagte Orte ausfindig machen, wo man etwas essen, einkaufen, trinken, sich erholen und spielen kann“ (Yelp). Diese Orte werden von der Community beschrieben und bewertet, so dass sich leicht recherchieren lässt, was in einer Region gerade angesagt ist.

 

Generell kann jeder, nachdem er ein eigenes Profil angelegt hat, ein Profil für ein Unternehmen eröffnen. Gefällt mir die Bar, in der ich abends gerne noch ein Feierabend-Bier trinke, besonders gut, schreibe ich einen Beitrag darüber. Ist die Bar noch nicht als Unternehmen eingetragen, kann ich dies selbstständig mit allen Kontaktdaten, die mir bekannt sind, vornehmen. Weitern Nutzern steht die Möglichkeit offen, diese Bar zu bewerten und einen Kommentar zu hinterlassen.

Die Yelp-Elite-Gruppe

Die aktivsten und vorbildlichsten „Yelper“, wie die Nutzer der Plattform genannt werden, können Mitglieder der Yelp-Elite-Gruppe werden. Dabei handelt es sich um eine Art Anerkennung. Ob jemand würdig genug ist, in diese Gruppe aufgenommen zu werden, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu gehören zum Beispiel gut geschrieben und persönliche Beiträge über Geschäfte und Dienstleistungen, die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für erstellte Beiträge, nützliche Listen, Abstimmen über Beiträge oder Komplimente an andere Yelper und die Tatsache, dass der Nutzer ein nützliches Mitglied des Yelp-Forums ist. Das Abzeichen der Yelp-Elite-Gruppe soll anderen Nutzern ein hilfreiches Zeichen für die Vertrauenswürdigkeit des Bewerters ein.

Beitragsfilter von Yelp soll gefälschte Beiträge verhindern

Im Gegensatz zu Qype verfügt Yelp außerdem über den sogenannten Beitragsfilter. „Einige Yelper sind glaubwürdiger als andere“ heißt es in den FAQ von Yelp. Die Beitreiber entfernen spekulativ einige Beiträge, indem solche gefiltert werden, die von weniger etablierten Nutzern verfasst werden. Dadurch könnten den Benutzern vertrauenswürdigere und nützlichere Inhalte zur Verfügung gestellt werden. Gefälschte Beiträge von böswilligen Mitbewerbern könnten so ausgeschlossen werden. Beiträge, die durchaus ernst und von echten Kunden erstellt wurden, die aber trotzdem dem Beitragsfilter zum Opfer gefallen sind, können nicht wiederhergestellt werden.

 

Ob sich Yelp gegen Qype durchsetzen kann bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass es sich um ein ernstzunehmendes Bewertungsportal handelt, dass Unternehmen zukünftig beim Monitoring mit einbeziehen sollten.

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