Agil zur Revolution der Getränkebranche

7. Januar 2019
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Lieferheld, Lieferando, Deliveroo, Foodora – alle diese Marken wurden durch ihren Lieferservice bekannt und erfolgreich. Pizza, Pasta und Co. per Food-Service online zu ordern ist schon seit Jahren selbstverständlich. Der Bedarf an Convenience-Produkten ist groß. Auch Supermärkte, wie zum Beispiel Rewe, erkennen den wachsenden Trend und bieten ihre Lebensmittel per Lieferung nach Hause an.  

Die Idee: Durststiller per Klick

Während sich die Lieferdienstbranche derzeit hauptsächlich auf (verzehrfertige) Nahrungsmittel konzentriert, schlägt das Kölner Startup-Unternehmen Durststrecke GmbH, kurz Durst, einen neuen Weg ein. Durst revolutioniert den Lieferdienst-Boom in der Getränkebranche. Das Unternehmen entwickelte eine App, mit der Endkunden bei Ihrem Getränkemarkt in der Nähe bestellen und ihre Getränke nach Hause liefern lassen können. Das Startup setzt somit auf das regionale Geschäftsmodell der Getränkehersteller. Es hilft Unternehmen, ihre Produkte digital zur Verfügung zu stellen. Als technologische Basis für dieses Geschäftsmodell hat Durst Spryker Commerce OS ausgewählt. 

Der Plan: Schnell und anpassungsfähig handeln

Unternehmen stehen zunehmend unter Zeitdruck, Trends der Digitalisierung nicht zu verpassen. Nur wer im richtigen Moment innovativ und nachfrageorientiert handelt, sichert sich Chancen auf den großen Erfolg. Besonders die hohe Dynamik im Markt und der steigende technologische Wandel stellt die Software-Entwicklungen vor eine neue Probe. Schneller, besser und effektiver muss es sein. Genau aus diesem Grund hat sich Durst für das agile Produktentwicklungs-Framework SCRUM entschieden. Mit SCRUM konnte das Unternehmen in kürzester Zeit mit der Entwicklung ihrer Durst-App starten. kernpunkt, als Spryker-Partneragentur, hat Durst in der Anfangsphase technisch unterstützt und das Team bei der Spryker Entwicklung und vor allem beim agilen Coaching begleitet.

Die Umsetzung: Agil zum Erfolg

Das iterative Vorgehen ermöglichte Durst vor allem eine schnelle Entwicklung eines Minimum Viable Products  (MVP) und eine rekordverdächtigte Time-To-Market. Durch die kurzen Sprints werden kontinuierlich Produktinkremente ausgeliefert (Continous Delivery) und die Durst-App wird ständig verbessert. Auch Matthias Steinforth, Gründer von Durst, sieht die enormen Vorteile in der agilen Vorgehensweise:

Wir arbeiten agil mit Scrum. Das bedeutet, unsere Projekte werden nicht etwa auf Basis von 24 Monaten, sondern in Wochen geplant. Die kurze Time-to-Market hilft uns, die Plattform schnell weiterzuentwickeln und bestimmte Features einzeln zu testen, anstatt auf einen Schlag mit einem Riesenbatzen an Features live zu gehen.

Durch die hohe Transparenz und Flexibilität werden außerdem ein einfaches Problem sowie Risikomanagement ermöglicht und die Durst-App kann entsprechend stetig weiterentwickelt werden.

Fazit: Schneller Markteintritt dank agiler Methoden

Durst hat den richtigen Moment abgepasst und den Eintritt in den boomenden Markt durch die agile Zusammenarbeit mit Spryker, den kurzen Sprints und der schnellen Anpassung an Kundenbedürfnisse geschafft.  Die Kombination aus Marktplatz und Multi-Interface-Shopdesign bietet für Durst die Möglichkeit, zugleich den Erwartungen von Händlern und Kunden gerecht zu werden. Das „Lieferando für Getränke“ hat die ersten Schritte in Richtung Revolution der Getränkebranche zurückgelegt.  

Sie wollen mehr rund um die Durst-App und die Entwicklung erfahren? Hier geht’s zur vollständigen Success-Story.