Der entscheidende Wettbewerbsvorteil im E-Business:

Produktdaten immer gleich, überall und einheitlich.

Die Bereitstellung von relevanten Produktinformationen war und ist bis heute ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Heute stehen Unternehmen vor der Herausforderung ihre Produktinformationen kanalübergreifend, allen auf Endgeräten und in Echtzeit für ihre Kunden zur Verfügung zu stellen.

Im Zeitalter der digitalen Transformation  ist eine händische Produktdatenpflege längst antiquiert. Heute nutzen Marketingverantwortliche Systeme, die ihnen diese Arbeit automatisiert abnehmen. Sie liefern Produktdaten, die stets alle kundenrelevanten Produktinformationen am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und in einheitlicher Weise präsentieren.

PIM und MAM: Die Basis der Produktkommunikation

Eine hohe Qualität von Produktdaten ist im E-Commerce eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Online-Handeln. Komplexe Produkt- und Vertriebsstrukturen sowie eine wachsende Anzahl an Verkaufsplattformen, machen eine zentrale Verwaltung von Produkttexten, -Bildern und anderen Medien unabdingbar.

Produkt Informations Management Systeme (kurz: PIM) und Media Asset Management-Lösungen (MAM) tragen wesentlich zu einer besseren Güte von Produktdaten bei und sparen Zeit und Geld. Sie steuern zentral die Produktkommunikation über alle Vertriebskanäle, sorgen damit für einen starken Auftritt des Unternehmens und dessen Produkte.

CONTENTSERV: Softwarelösungen für Enterprise Marketing Management

CONTENTSERV vereint die Funktionen und Vorteile solcher PIM- und MAM-Systeme auf einer einzigen Web-Plattform. Es unterstützt die Workflows und Prozesse im Marketing und erleichtert und beschleunigt so die Arbeit der Redakteure. Auch die Anbindung an bestehende ERP-Drittsysteme ist problemlos möglich.

Kostenloser Download: Content als Service

Im Beitrag mit dem Titel Content als Service – E-Commerce als API erklärt unser Geschäftsführer Matthias Steinforth, wie PIM und MAM als Grundlage für die digitale Transformation dienen.

Warum ein Hund den Handel verändert

Vortrag von Matthias Steinforth auf den CONTENTSERV Open House Days 2015

Interview mit Matthias Steinforth zum OpenHouseDay 2015

CONTENTSERV: Herr Steinforth, Sie nehmen erstmals als Partner am Contentserv OHD teil. Welchen thematischen Schwerpunkt haben Sie gesetzt?

Matthias Steinforth: Wir beschäftigen uns aktuell intensiv mit dem Thema E-Commerce als API. Unsere Kunden sind auf der Suche nach Lösungen, die über den klassischen Shop hinausgehen und den veränderten Bedürfnissen der Anwender gerecht werden. Vor gut zwei Jahren gab es eine entscheidende Entwicklung im Nutzungsverhalten der Anwender: Erstmals verbrachten die Nutzer laut aktuellen Studien mehr Zeit im Internet auf mobilen Endgeräten als am Desktop-Computer. Und das spannende dabei ist: Die Nutzungsdauer am Desktop nimmt nicht ab – die mobile Internetnutzung ist „on top“.

CS: Welche Herausforderungen leiten Sie daraus ab?

MS: Wir denken, dass im E-Commerce in Zukunft nicht mehr ein klassischer Online-Shop die Grundlage für Transaktions- und Bestellprozesse sein wird. Es wird zwei Herausforderungen geben. Erstens: Die Webseite – mit ihren Inhalten und Produktinformationen – zur Bestellplattform entwickeln. Und zweitens: E-Commerce auf allen denkbaren Endgeräten möglich machen. Und hier enden die aktuellen Ansätze von Responsive Design & Co. In Zukunft müssen Hersteller und Händler E-Commerce als Schnittstelle verstehen. Als Schnittstelle, die genauso von einer Webseite, einer App, einem POS-System oder vielleicht dem Navigationssystem im Auto, dem Kühlschrank oder der Smartwatch angesprochen werden kann.

Wir denken, dass im E-Commerce in Zukunft nicht mehr ein klassischer Online-Shop die Grundlage für Transaktions- und Bestellprozesse sein wird.

CS: Sprich: Bestellen wir in Zukunft nicht mehr am Computer?

MS: Nicht unbedingt. Schaut man sich aktuelle Zahlen an, so stammt zwar mittlerweile nur noch 50% des Traffics von Desktop-Anwendern. Daher wird der klassische Online-Shop auch in Zukunft ein zentraler Kanal im E-Commerce sein. Denkt man aber ein, zwei Schritte weiter, so werden neue Systeme und Endgeräte in Zukunft die bisherigen Bestellfunktionen ablösen: Ob Amazon Dash, die Apple Watch, Google Now oder Carplay – Assistenzsysteme werden uns in Zukunft immer stärker bei der Bestellung von Produkten unterstützen oder sie komplett automatisch übernehmen. Und hierbei bedarf es entsprechender Schnittstellen, die diese Systeme ansprechen können.

CS: Hat dies auch eine Auswirkungen auf die Verwaltung von Produktinformationen?

MS: Natürlich. Wir sprechen mittlerweile von Content as a Service. Inhalte wie Produktdaten, Medien, Videos, aber auch einfach nur Parameter oder Preisinformationen müssen in Echtzeit Drittsystemen zur Verfügung gestellt werden. Amazon und Co. werden hier sicherlich sehr bald Ihre Standards durchsetzen und nicht mehr per CSV oder Excel-Tabellen gefüttert werden. Produktdaten werden zum Self-Service: Shop, Marktplätze und Händler wollen Ihre Produkte – die Daten der Hersteller und Händler – automatisch abrufen. In strukturierter Form, hochverfügbar und in Echzeit. Wir sprechen mittlerweile von Content as a Service.

CS: Das klingt noch sehr nach Zukunftsmusik?

MS: Mag sein, aber wenn man sich die technische Infrastruktur von Amazon anschaut oder die Konzepte, die eine Otto Group mit About You umgesetzt hat, so wird klar: Die Zukunftsmusik wird bereits heute gespielt. Sie können heute bereits mit ein paar Zeilen Code auf das Sortiment von 50.000 Produkten von About You zugreifen – per Schnittstelle. Stellen Sie sich vor, sie sind ein Fashion Blog oder entwickeln eine App, die mir bei der Auswahl meines Outfits hilft: Ohne großen technischen Aufwand habe ich das Sortiment dieses Händlers eingebunden und kann es direkt vermarkten und verkaufen. Oder Amazon: Die Plattform erlaubt bereits heute eine voll automatisierte Integration der Hersteller- und Händler-Systeme per Webservice. Das heißt konkret: In dem Moment, in dem ich in meinem PIM ein neues Produkt fertig eingepflegt habe, kann es über Amazon bestellt werden.

CS: Wenn man sich diese Perspektiven anschaut, was würden Sie Herstellern und Händlern raten?

MS: Zunächst einmal: Mit Produktdaten in Excel und einem Standard-Shop sind Sie in Zukunft nicht mehr wettbewerbsfähig. Daten sind der Treibstoff des E-Commerce: Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Produktdaten im Griff haben und schaffen Sie dann eine Infrastruktur, die Ihre Systeme im Backend intelligent anbindet und auf der Gegenseite – an den Touchpoints, an denen Sie mit Ihren Kunden in Kontakt treten – entsprechende Schnittstellen zur Verfügung stellt.

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