Einblicke von Jörn

Backend Developer

08:02 Uhr

Ich parke mein Rad an einem unserer vielen Fahrradständer, genieße noch einmal kurz die kühle Brise nach der Fahrt und mache mich auf ins Büro. Die Radfahrt am windigen Rheinufer entlang hat mich zwar schon ganz gut wachgerüttelt, aber ein Kaffee geht ja bekanntlich immer. Also ab in die Küche! Ein Chor aus „Moin!“ empfängt mich, und ich plaudere ein wenig mit meinen Kollegen über das Wochenende.

08:10 Uhr

Welche Aufgaben und Herausforderungen warten heute auf mich? Ein Blick in unser Ticketsystem verrät es mir auf einen Blick. Mein Team arbeitet zur Zeit am Markenrelaunch eines Unternehmens (verraten darf ich aber nix!); eine Aufgabe, die so groß ist, dass wir sie in einzelne, kleinere Tickets aufgeteilt haben. Da wir diese Tickets täglich pflegen, weiß ich genau, welchen Stand wir gerade haben, und was noch zu tun ist. Ich starte meine Entwicklungsumgebung und haue in die Tasten.

10:00 Uhr

Auf die Minute pünktlich kommt unsere Scrum Masterin und unser Product Owner durch die Tür, und wir beginnen unser Daily Scrum. Hier sorgen wir dafür, dass das Projekt alles hat, was es zum Erfolg braucht, räumen Hindernisse aus dem Weg und aktualisieren den Stand unserer Tickets. Da wir nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde sind, findet auch der gelegentliche lahme Witz hier seinen Platz.

Was macht für Dich kernpunkt als Arbeitgeber aus?

Auf die Work-Life-Balance zu achten, schreibt sich inzwischen so ziemlich jede Agentur auf die Fahne. Bei kernpunkt bleibt es aber nicht beim Lippenbekenntnis. Durch die flexiblen Arbeitszeiten kann ich eine Einladung zum Grillen auch kurzfristig annehmen und finde so einen guten Ausgleich zu meinem Arbeitsalltag.

11:48 Uhr

Jetzt erst merke ich, dass mir etwas zur Erfüllung meiner Aufgabe fehlt: eine Grafik wurde noch nicht angepasst. Das ist allerdings kein Problem, da unsere Dienstwege sehr kurz sind. Fix den Telefonhörer in die Hand genommen, und zehn Minuten später schickt mir mein Kollege aus der Abteilung Design die fehlende Datei. Jetzt steht der Bearbeitung meines Tickets nichts mehr im Wege, und ich gebe Vollgas!

13:00 Uhr

Mein grummelnder Magen erinnert mich daran, die Arbeit kurz ruhen zu lassen und mich meiner Mittagspause zu widmen. Ich mag meine Mahlzeiten gerne einfach, also habe ich mir ein paar Nüsse mitgebracht, die zusammen mit den gratis zur Verfügung gestellten Haferflocken aus der Kantine sowie einer Banane ein hervorragendes Mittagessen abgeben. Der Chor von vorhin singt jetzt nicht mehr „Moin!“ sondern „Mahlzeit!“. Fröhlich kauend verbringe ich meine Mittagspause, bevor ich wieder die Ärmel hochkrempele.

Was war bis jetzt Dein bestes Projekt bei kernpunkt?

Ich erinnere mich an den Relaunch der Webseite eines deutschen Freizeitparks. Dieses Projekt wurde von Anfang an so konzipiert, dass sie eine schwindelerregende Anzahl an Benutzern pro Tag zufriedenstellen soll. Das hat große Anforderungen an die Sicherheit und Belastbarkeit der Webseite mit sich gebracht. Die Mischung aus Vorfreude und (letztendlich grundloser) Nervosität, die ich spürte, als wir „auf’s Knöpfchen drückten“ und die Webseite live schalteten, wird mir wohl für immer im Gedächtnis bleiben.

14:58 Uhr

Ab geht’s zum Meetingraum, um mit den Kollegen Karten zu spielen. Was? Kartenspielen während der Arbeitszeit? Jawohl! Allerdings nicht irgendein Kartenspiel, sondern Planning Poker! Auf diese Weise schätzt unser Team, wie komplex die neuen Anforderungen sind, die der Kunde in unserem Ticketsystem angefragt hat. Bei manchen Aufwandsschätzungen gehen unsere Meinungen gehörig auseinander, doch die Diskussion dabei bleibt fachlich und respektvoll.

Wie konntest Du Dich bei kernpunkt weiterentwickeln?

Ich bin als Quereinsteiger zu kernpunkt gekommen, nachdem ich eigentlich eine Ausbildung zum Mediengestalter absolviert hat. Als ich angefangen habe, dachte ich, ich wüsste schon alles über Webentwicklung. Meine Kollegen haben mir auf die bestmögliche Art zu verstehen gegeben, dass dem nicht so ist und ich noch eine Menge zu lernen hatte. Über die Jahre habe ich so mein Handwerk gründlich gelernt und kann heute durch die abwechslungsreichen Projekte mit einer Vielzahl an Produkten und Technologien arbeiten.

16:27 Uhr

Kurz vor Feierabend erreicht mich eine gute Nachricht per Mail: unsere Ansprechpartnerin beim Kunden hat sich meine jüngsten Änderungen angesehen und gibt diese so für die Webseite frei. Da es eine goldene Regel unter Entwicklern ist, so kurz vor Arbeitsende keine Änderungen mehr auf eine Webseite auszuspielen, mache ich mir einen neuen Termin in Outlook, damit ich morgen automatisch daran erinnert werde. Dann springe ich wieder in meine Sportklamotten und schwinge mich auf mein getreues Fahrrad. Das Fitnessstudio wartet!
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