Skalierbares digital Commerce mit MACH-Technologien

Wenn die alte E-Commerce-Software mit dem Wachstum nicht mehr mithalten kann oder die monolithische Architektur an ihre Grenzen in Betrieb und Wartung stößt, wird es Zeit für einen modernen Ansatz im digitalen Handel. Hier bieten MACH-Architekturen mit Microservices, APIs, cloud-native und mit Trennung von Backend und Frontend (Headless) eine zukunftssichere Alternative.

100% MACH.
100% Skalierung.

Wenn das Legacy System an seine Grenzen stößt.

Was sind die Herausforderungen?

Viele erfolgreiche Online-Händler stehen heute vor der Herausforderung, dass ihre gewachsenen Shop-Systeme und E-Commerce-Suiten in Wartung und Betrieb immer teurer werden und nicht mit den Anforderungen an Skalierbarkeit, Funktionalität und User Experience mithalten können. Andererseits müssen Unternehmen, die heute noch kaum oder wenig Online-Umsatz realisieren, auf eine zukunftssichere und skalierbare technische Plattform setzen, um schnell den Rückstand aufholen zu können.

Da nicht jedes Unternehmen die Transformation zum Software- und Digital-Unternehmen in Gänze durchführen kann und Fachkräfte - insbesondere im Bereich Softwareentwicklung - schwer zu finden sind, müssen diese Unternehmen Software-Technologien für den digitalen Handel einkaufen. Hierbei wollen sie gleichzeitig unabhängig bleiben und individuelle Anforderungen in User Experience - sprich dem digitalen Kundenerlebnis oder der Inszenierung von Produkten und Marken - ermöglichen. Ein Standard-Shop mit Standard-Funktionen reicht heute zur Differenzierung im Markt nicht mehr aus.

Probleme bei der Skalierung alter E-Commerce-Plattformen

Wachsende Wartungskosten und hohe Aufwände für Anpassungen

Mangelnde Zukunftssicherheit und fehlende Planbarkeit

Mit APIs und PWA ans Ziel.

Wie lösen wir diese?

Um eine skalierbare digitale Plattform im E-Commerce aufzubauen, setzen wir auf den MACH-Ansatz: Dieser steht für Microservices, API-First, Cloud und Headless und zeichnet somit moderne, losgelöste und auf Skalierung ausgelegte Software-as-a-Services Technologien aus.

Durch die Kombination führender MACH-Technologien, entwickeln wir eine individuelle Architektur für die Herausforderungen unserer Kunden im digitalen Marketing und E-Commerce: Je nach Anforderungen stehen verschiedene Schlüsseltechnologien im Fokus: E-Commerce, Content-Management, Suche, Personalisierung oder die Integration in eine Vielzahl von digitalen Touchpoints - je nach Kundenprojekt kombinieren wir die passenden Tools mit einem Best-of-Breed-Ansatz.

Durch eine Headless-Architektur wird hierbei das Frontend losgelöst vom Backend entwickelt und betrieben: Dies gibt Kunden deutlich mehr Möglichkeiten und Flexibilität in der der Entwicklung moderner User Experiences. Zudem kann als Frontend eine PWA (Progressive Web App) zum Einsatz kommen, die auf den APIs der Backend-Systemen aufsetzt. Dies reduziert die Kosten im laufenden Betrieb deutlich, da die Infrastruktur für das Frontend über Cloud-Anbieter wie AWS, Google oder Azure bereitgestellt werden kann.

Danke des API-First-Ansatzes und eine Aufteilung in eigenständige Microservices können Funktionen gezielt zum Einsatz kommen und werden aus den Systemen bezogen, wo es Sinn macht. Ob Produktdaten aus dem CMS, PIM oder E-Commerce-Systeme kommen oder die Authentifizierung gegenüber einem Dritt-System erfolgt, spielt hierbei keine Rolle: Der jeweilige Microservices stellt die entsprechenden Funktionen über APIs bereit und macht sie im Frontend nutzbar.

Der Modern Commerce Tech Stack.

Welche Technologien setzen wir ein?

Unter dem Motto "The Very Best-of-Breed" haben wir uns auf führende E-Commerce- und Software-Technologien fokussiert, um einen performanten und zukunftssicheren MACH Technologie Stack aufzubauen: Hierbei spielen in der Regel commercetools als E-Commerce-Technologie, Contentful als headless Content-Management-System und Algolia für das Thema Suche und Personalisierung eine zentrale Rolle.

Alle Technologie-Partner sind Teil der MACH Alliance, einem Verbund von Software-Anbieter, die ihre Produkte nach den MACH Paradigmen entwickeln: Stabile und ausgezeichnet dokumentierte APIs, ein cloud-native Ansatz sowie die Bereitstellung in Form losgelöster Microservices sind hierbei wesentliche Kriterien. So kann eine headless Architektur, losgelöst vom Backend, auf Basis moderner JavaScript-Technologien entwickelt werden. Hierfür setzen wir wahlweise auf React oder Vue als Technologie und kombinieren die entsprechenden Frameworks mit Werkzeugen für Server-Side-Rendering und Live-Preview.

In einigen Fällen kommt zudem commercetools Frontend, ehemals unter dem Namen Frontastic bekannt, als Frontend-Technologie zum Einsatz: Diese vereint eine Administrationsoberfläche zur Orchestrierung der verschiedenen Technologien und zum Zusammenstellen von Frontends mit dem Betrieb (von Staging bis Live) in einer Cloud-Umgebung.

commercetoolsContentfulAlgolia

100% agil.
100% fokussiert.

Mit agilen Methoden ans Ziel.

Wie gehen wir vor?

Der MACH-Ansatz erlaubt es, sehr flexible Projekte zu realisieren und die Integration zu planen: Von einem mehrstufigen Carvout-Prozess, in dem bestehende Komponenten einer monolithischen Architektur ersetzt werden, über den agile, sukzessiven Ausbau eines MVPs zum marktreifen Produkt, bis hin zur durchgeplanten Migration oder dem Relaunch einer bestehenden Plattform - die Microservices und offenen APIs erlauben unterschiedliche Herangehensweise an das jeweilige Projekt.

Zunächst entwickeln wir - basierend auf der Produktvision oder den Anforderungen der aktuellen Plattform - eine Zielarchitektur. Hierbei analysieren und bewerten wir die Backend-Systeme und Schnittstellen zu den bestehenden Datenquellen wie ERP, PIM oder CRM. Abhängig vom Zielbild und dem Einsatzkontext der Best-of-Breed Komponenten, werden dann Schnittstellen und Datenströme sowie der Einsatz einer Middleware konzipiert.

Im Kontext der funktionalen Anforderungen, dem Aufbau der neuen E-Commerce-Plattform, dem Zusammenspiel von Content und Produktdaten sowie mit Blick auf Personalisierung und User Experience, integrieren wir anschließend die verschiedenen Microservices im Frontend. Hierfür wird eine PWA entwickelt, die auf die entsprechenden APIs zugreift und die jeweiligen Funktionen implementiert.

Die so entwickelte Best-of-Breed Architektur erlaubt es, für die jeweiligen Aufgaben spezialisierte Werkzeuge zu nutzen: Ob Content Management, Pflege von Produktdaten oder Optimierung von Such- und Personalisierungsregeln - für jede Business Anforderung kommt ein spezialisiertes Tool zum Einsatz.

Was sind die Vorteile?

Der Einsatz einer modernen MACH-Architektur bietet Unternehmen mehrere Vorteile:

  • Einsatz spezialisierter Komponenten: Im Rahmen des Best-of-Breed Ansatz kommen entsprechend spezialisierte und führende Technologien für die jeweiligen Aufgaben zum Einsatz. Ob Content Management, Suche, Personalisierung, Shop-Management oder PIM - für die entsprechende Funktionen kann ja nach Bedarf die passende Technologie eingesetzt werden.
  • Offene, skalierbare Architektur: MACH-Architekturen setzen auf APIs und losgelöst voneinander funktionsfähige Microservices. So können die jeweils relevanten Services und Daten genutzt werden und über das Frontend ausgeliefert oder durch eigenentwickelte Microservices verarbeitet werden. Dieser Ansatz bringt einen hohen Grad an Offenheit und Erweiterbarkeit mit sich.
  • Geringere Betriebskosten: Da alle relevanten Prozesse sowie die Speicherung und Verarbeitung von Daten innerhalb der jeweiligen cloud-basierten Services erfolgt, sind die Betriebskosten für Hosting und Auslieferung des Shops oder der E-Commerce-Plattform deutlich geringer. Die laufende Kosten für die MACH-Technologien sind zudem abhängig vom Business Case und dem Transaktionsvolumen und skalieren somit mit dem Business Case des Kunden.
  • Hochverfügbar durch Cloud-native: Da in einer MACH-Architektur alle Komponenten in der Cloud betrieben und als cloud-native Services auf Skalierung und Hochverfügbarkeit ausgelegt sind, gehören Wartungsfenster und Ausfälle der Vergangenheit an. Je nach Anforderung und Komplexität bieten Service-Level-Agreements mit den Technologie-Anbietern eine zusätzliche Sicherheit oder garantierter Verfügbarkeiten. Insbesondere im B2C-Kontext mit extrem Zugriffszahlen währende Black Friday und Cyberweek oder im Weihnachtsgeschäft, bietet eine cloud-native Architektur hohe Sicherheit und Planbarkeit.

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Matthias
Steinforth
Digital Strategie

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