Corporate Social Responsibility bei kernpunkt

21. September 2017
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Soziale und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen ist für kernpunkt ein wichtiger Aspekt im Agenturalltag  und stellt eine Aufgabe dar, die wir als festen Bestandteil ins Unternehmen integrieren möchten. Die Mitarbeiter von kernpunkt zeigten sich in der Vergangenheit sehr ideenreich und motiviert, wenn es um Nachhaltigkeit, Umweltschutz oder soziales Engagement ging. Auf dieser guten Grundlage hat kernpunkt nun ein Konzept zur Corporate Social Responsibility entwickelt und die Idee im letzten Quartal zum ersten Mal in die Tat umgesetzt. Wir wollen gemeinsam soziale Projekte und Organisationen unterstützen und auch intern unseren Teil zu Nachhaltigkeit beitragen sowie Verantwortung übernehmen.

Ein Bonustopf nicht nur für Mitarbeiter

Bei kernpunkt gibt es einen sogenannten „Bonustopf“, in dem über ein Quartal hinweg Geld angesammelt wird. Gründe dafür können z.B. Abschlüsse von Projekten oder andere Erfolge sein. Am Ende eines Quartals kommt so eine bestimmte Summe zusammen, die unter den Mitarbeitern aufgeteilt und auf eine Bonuskarte ausgezahlt wird. Mit dieser Karte kann dann in diversen Märkten und Shops bezahlt werden.

kernpunkt hat nun beschlossen, die jeweilige Summe des Bonustopfes jedes Quartalsende zu verdoppeln. Der ursprüngliche Teil der Summe fließt  nach wie vor auf die Bonuskarten der Mitarbeiter. Der andere Teil, identisch in der Summe, ist für gemeinnützige und nachhaltige Einrichtungen und Projekte vorgesehen.

Simon Biela

„Wenn wir als Team erfolgreich sind, dann möchten wir nicht nur unseren Mitarbeitern etwas zurückgeben. Deshalb unterstützen wir jedes Quartal mit unserem Bonustopf soziale Projekte. Die Vorschläge für die Projekte und Initiativen kommen direkt von den Mitarbeitern und werden dann gemeinsam ausgewählt.“

Simon Biela, kernpunkt Geschäftsführer

In der Zeit vor der Bonus-Ausschüttung können also alle kernpunkt Mitarbeiter Vorschläge für potenzielle Spendenempfänger und Einrichtungen einreichen. Alle Vorschläge werden gesammelt und es gibt eine gemeinsame Abstimmung, die über die endgültige Auswahl der Spenden-Adressaten entscheidet.

Ausschüttung zum ersten Mal in Q2/2017

Im vergangenen Quartal wurde zum ersten Mal an ausgewählte Einrichtungen gespendet. Über einen Teil des kernpunkt Bonustopfes durften sich die Organisationen HöVi-Land und die Hardcore Help Foundation freuen. Um aber auch unser tägliches Handeln in der Agentur in den Verantwortungsgedanken miteinzubeziehen, haben wir mehrheitlich beschlossen, einen Teil der Bonus-Summe ein Jahr lang für die nachhaltige, regionale und faire Milch „sternenfair“ auszugeben. Auch in Zukunft dürfen sich Vorschläge für die Verteilung der Bonus-Summe auf das kernpunkt Agenturleben beziehen.

Wer sind das HöVi-Land und die Hardcore Help Foundation?

HöVi-Land

HöVi-Land steht unter der Regie von Pfarrer Franz Meurer für die Kollaboration verschiedener Milieus, Religions- und Altersgruppen. In den Kölner Stadtteilen Höhenberg und Vingst gibt es eine hohe Anzahl an Familien, die in finanziell schwierigen Lebenssituationen sind. Die Katholische Pfarrgemeinde St. Theodor & St. Elisabeth und die Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg haben es sich zur Aufgabe gemacht, Bildungs- und Freizeitmaßnahmen mit den Menschen der Stadtteile durchzuführen. Von Essensausgaben über Ferienfreizeiten bis hin zu Jobbörsen für Jugendliche bietet HöVi-Land ein breites Spektrum zur Unterstützung der Bewohner. Das selbsternannte „Kinderland“ wird jedes Jahr von rund 150 Männern und Frauen und etwa 100 Jugendlichen unterstützt, die neben den vier hauptamtlichen Mitarbeitern durch ihr Ehrenamt entscheidend zum Fortbestehen von HöVi-Land beitragen.

Hardcore Help Foundation

Die Hardcore Help Foundation ist eine Non-Profit Organisation und aus der Musikszene heraus entstanden. Rico Huntjens, Gründer der Hardcore Help Foundation, gehört zu den Anhängern des Musik-Genre Hardcore und ist Veranstalter von Festivals und Konzerten. Die Hardcore Help Foundation unterstützt unterschiedliche nationale und internationale Projekte, in dem sie Merchandise Artikel online und auf Veranstaltungen verkauft und den Erlös an die jeweiligen Organisationen spendet. Viele namhafte Bands aus der Szene spenden ihre Merchandise-Artikel. Die Hardcore Help Foundation ist in den letzten Jahren stark gewachsen und erhält mittlerweile auch „normale“ Sachspenden in Form von Kleidung oder anderen Hilfsgütern. Unter der Schirmherrschaft von Flotte e.V. hat die Hardcore Help Foundation aktuell zwei Hauptprojekte, beide in Kenia. Das Wasserfilter-Projekt für sauberes Trinkwasser und die Verteilung von Rollstühlen an beeinträchtigte Menschen wird durch die Organisation über Geld- und Sachspenden unterstützt und selbst durchgeführt.