Girls‘ Day 2017 bei kernpunkt

5. Mai 2017
889 Views
Comments are off for this post

Warum ein Mädchenzukunftstag bei uns stattfindet?

Junge Talente stecken überall und es liegt an uns, diese zu fördern. Vor allem ist dieses typische Schubladen-Denken bei echtem Talent fehl am Platz.  Leider wissen es Schulkinder aber oft nicht besser: Denn Mädchen (wie auch Jungen) halten in Sachen Berufswahl noch an „typischen“ Klischees fest. Daher wollen wir ihnen die Chance geben, in „untypische“ Berufe reinzuschnuppern. So erkennt man unentdeckte Talente und schafft Begeisterung für Neues. Der Girls‘ und Boys‘ Day bietet diese Möglichkeit.  Am 27.04. durften Schülerinnen und Schüler in verschiedene Unternehmen und Institute reinschnuppern, anstatt die Schulbank zu drücken.

Da sich bei kernpunkt viel um IT und Entwicklung dreht, haben wir in 2017 zum ersten Mal beim Girls‘ Day mitgemacht. Wir wollten Mädchen aus der fünften bis siebten Klasse zeigen, welche Möglichkeiten es für sie gibt und ihr Interesse für das Thema IT und technische Berufe wecken. Im digitalen Zeitalter sollten diese Themen nämlich nicht mehr nur den Jungen vorbehalten sein.

kernpunkt kooperiert mit Codivity

kernpunkt kennt sich in Sachen IT-Berufe und Digitalisierung natürlich bestens aus. Drei kernpunkt-Mitarbeiterinnen aus dem IT Umfeld waren direkt begeistert und haben den Tag erfolgreich begleitet. So konnte den Kindern ein authentischer Einblick in die Berufe und Aufgabenbereiche geboten werden. Bei der pädagogischen Planung der einzelnen Stationen haben wir uns Unterstützung geholt: codivity, ein junges Unternehmen, das es sich zum Auftrag gemacht hat, Kindern die Themen Digitalisierung und IT näher zu bringen. Gemeinsam wurde ein Programm auf die Beine gestellt, um den Mädchen spielerisch einen Einblick in diese Welt zu geben. Die Voraussetzung für die Mädchen war: Lust, etwas Neues auszuprobieren. 16 Mädchen im Alter zwischen 10 und 13 Jahren stürmten dann am 27.04. unsere Büroräume. Die Plätze waren innerhalb eines Tages ausgebucht.

Die Stationen:

Einen kleinen Roboter programmieren

Mit Hilfe von Farbcodes fuhr der Roboter seine Runden übers Papier. Die Mädchen konnten lernen, wie man mit programmierten Befehlen etwas Technisches steuern kann.

Objekte dank IT zum Leuchten bringen

Die Mädchen haben sich mit Neopixeln und leitfähigem Garn ein Armband gebastelt. Im Anschluss konnten sie die Pixel am Computer selbst programmieren und das Armband so kunterbunt zum Leuchten bringen.

Musik über einen Computer komponieren

Mit einer Software und leitfähigen Materialien haben die Mädchen durch Programmierung am Computer ihre eigene Musik komponiert.

Und wie kam der Tag an, Natalie Otto?

„Der Tag war für uns eine tolle Erfahrung und ein Erfolg. Die einzelnen Stationen sind super angekommen und die Kinder waren auch von unserer Agentur begeistert. Wir haben von einigen Eltern sehr gutes Feedback bekommen. Ein Kind möchte am liebsten schon jetzt Programmiererin werden. Andere Mädchen haben noch am Frühstückstisch geschwärmt und ihre selbst gebastelten LED Armbänder stolz in der Schule präsentiert. Nächstes Jahr machen wir sicher wieder mit!“

Natalie Otto, Leiterin Personal und Mitorganisatorin des Girls‘ Days.