#digitaleWelt – „Unternehmen müssen die digitalen Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter entwickeln.“

6. Oktober 2016
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Verschiedene Experten sprechen auf der Digitalkonferenz #digitaleWelt. Das Event thematisiert am 28. und 29. November 2016 den digitalen Wandel in Unternehmen. Am ersten Tag dreht sich alles um Verkaufen & Kommunizieren in einer digitalen Welt mit dem Fokus auf B2B. Arbeiten in einer digitalen Welt ist der Schwerpunkt des zweiten Tages.

Wir stellen Ihnen die Experten und Redner vor und geben mit einem Kurzinterview einen kleinen Vorgeschmack. Sichern Sie sich jetzt ein Ticket für die #digitaleWelt.

5 Fragen an Marian Möhren

Experte für Digital Workplaces & Redner bei der Digitalkonferenz #digitaleWelt

Marian Möhren ist Geschäftsbereichsleiter und Experte für Digital Workplaces bei kernpunkt. Als Spezialist für Intranet- und Digital-Workplace-Projekte betreut er seit vielen Jahren nationale und internationale Kunden bei allen Themen rund um Mitarbeiterportale.

Vortrag von Marian Möhren: 29.11.2016 um 10:30

Marian Möhren

Digitaleres Arbeiten bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, erfordert aber von den Mitarbeitern auch ein neues Denken. Anhand einfacher Beispiele zeigt Marian Möhren bei seinem Vortrag, was digitaleres Denken bedeutet und wie es durch die Methode des “Working Out Loud” gefördert werden kann.

Warum ist „digitaleres Arbeiten“ für Unternehmen von Bedeutung?

Potenziale wie Effizienzsteigerungen oder größere Innovationskraft lassen sich nur erschließen, wenn auch die Mitarbeiter noch digitaler denken und handeln als bisher. Unternehmen müssen daher auch die digitalen Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter entwickeln, damit diese eine solche digitale Denke in ihr tägliches Arbeiten übertragen.

Arbeiten die meisten Leute nicht bereits digital?

In einigen Bereichen schon, ja.  Allerdings funktionieren viele Prozesse zwar „digital“, aber noch nicht in der sinnvollsten Art und Weise. Dateien per E-Mail hin- und herzuschicken ist beispielsweise auch digital, aber oft nicht besonders effizient. Das geht meist besser, aber die Leute müssen dazu entsprechend ihre Gewohnheit und Denke ändern.

Wo liegen die größten Herausforderungen, wenn man digitaleres Denken etablieren will?

Man muss bedenken, dass viele Menschen Veränderungen per se nicht gerne mögen. Hinzu kommt bei dieser Thematik, dass Ängste hinsichtlich einer „Überdigitalisierung“ und auch einer Existenzbedrohung bestehen, wenn auch die Arbeit immer digitaler werden soll. Daher fängt man am besten mit kleinen Schritten und viel Übung an. „Working Out Loud“ ist eine sehr einfache Methode, die darauf abzielt, digitaleres Denken zu einer Gewohnheit werden zu lassen.

Funktioniert das nicht nur bei besonders „hippen“ Unternehmen mit jungen Mitarbeitern?

Nein. Natürlich tun sich jüngere Leute leichter, wenn auch ihr Alltag bereits durch digitale Medien geprägt ist. Aber das ist er mittlerweile auch bei vielen Menschen jenseits der 40. Und auch in traditionelleren Unternehmen gibt es erstaunlich viele Menschen, die den neuen, digitalen Möglichkeiten sehr aufgeschlossen gegenüber stehen und Dinge wie „Working Out Loud“ vorantreiben. Das sind oft gar nicht die jungen Mitarbeiter. Und das schöne ist ja, dass „Working Out Loud“ so einfach ist, dass es wirklich jeder umsetzen kann.

Die Keynote des Vortrages bei #digitaleWelt?

Digitaleres Denken und Arbeiten fängt mit kleinen, einfachen Anwendungsfällen an, von denen im Vortrag einige gezeigt werden. Um sie zu etablieren, bietet Working Out Loud eine leicht umsetzbare Methode. Ist dadurch digitales Denken erst einmal zur Gewohnheit geworden, lassen sich anschließend auch größere Prozesse und Arbeitsweisen digitaler gestalten.