PIM: Der Motor für erfolgreiches E-Commerce

16. Juni 2016
1225 Views
Comments are off for this post

Online-Kunden erwarten heute jederzeit, überall, auf allen Endgeräten und in Echtzeit mit aktuellen Produktdaten versorgt zu werden. Damit ein E-Commerce-Unternehmen diesen Anforderungen gerecht werden kann, benötigt es qualitativ hochwertige Daten und eine clevere Omnichannel-Strategie. Ein Product Information Management System, kurz PIM, ist hierfür das ideale Werkzeug. Es vereinfacht das Datenmanagement,  garantiert eine konsistente, crossmediale Produktkommunikation und  ermöglicht internationales Marketing – es wirkt sich positiv auf Margen, Conversionrate und Kundenbindung aus.

Ein PIM-System ist eine Art zentrale Schaltstelle. Es ist das Verbindungsstück, das Produktdaten schlüssig verwaltet, bereitstellt und aufbereitet. Weil Produktdaten häufig auch als Treibstoff für erfolgreiches E-Business gesehen werden, lässt sich ein PIM-System als Motor des E-Commerce eines Unternehmens beschreiben.

PIM verringert Aufwand der Datenbearbeitung

Das Kerngeschäft eines Product Information Management Systems ist, über eine zentrale Datenbank Eigenschaften, Mehrwerte und Vorteile von Produkten und Text- sowie Bildinformationen zu bündeln und diese über alle Standorte, Abteilungen und Vertriebskanäle synchronisiert zur Verfügung zu stellen. Einfacher gesagt, sorgt ein PIM-System als automatisierte Schnittstelle dafür, dass aktuelle Produktinformationen des Herstellers, der Marketingabteilung und des ERP-Systems (z. B. Artikelnummern und Logistikdaten) in einen Onlineshop, Katalog und auf das Verkaufsetikett kommen.

Nur einmal gepflegte bzw. geänderte Daten sind automatisch immer aktuell an allen Touch Points – egal, ob für den Print-Produktkatalog oder für Website, Online-Shop, Mobile, Newsletter oder Social Media. Das heißt, Qualität wird gesichert und gleichzeitig komplexe Prozesse vereinfacht, so dass von der Pflege über die Aktualisierung bis zum Omnichannel-Output kontinuierlich ein Vielfaches an Zeit- und Kosten gespart werden kann.

Ein einfacher webbasierter Zugriff ermöglicht eine Unabhängigkeit von Zeit und Ort. So können Partner, Händler und Niederlassungen bei Bedarf problemlos auf die zentrale Informationsbasis zugreifen. Sortimente, Zubehör, Cross-Selling-Artikel und Produkt-Varianten werden also nicht nur strukturiert verwaltet, sondern können auch gezielt und ohne manuellen Aufwand bereitgestellt werden. Ein Online-Shop-Betreiber kann jederzeit nachvollziehen, welche Produktinformationen wie und wo zum Einsatz kamen.

Mit PIM seine Wettbewerbsfähigkeit steigern

Gerade im hart umkämpften E-Commerce, der von einem starken Verdrängungskampf und  geringen Margen gekennzeichnet ist, sind Effizienz und Kosteneinsparungen wichtige Stellschrauben. Sie helfen einem Unternehmen noch wettbewerbsfähiger zu sein, die Time-to-Market Phasen seiner Produkte noch kürzer und seinen Markenauftritt noch professioneller und einheitlicher zu machen.

Vor allem Detailhändler mit vielen Produkten mit umfangreichen Eigenschaften und verschiedenen Touchpoints profitieren vom Effizienz-Potenzial von PIM-Lösungen. Aber auch produzierende und international agierende Unternehmen mit komplexen, mehrsprachigen, heterogenen oder umfangreichen Produktstrukturen wissen von den Chancen auf 20% Umsatzsteigerung, 35% höhere Conversionrate, 39% höhere Kundenzufriedenheit, 40% höhere Margen und 400% kürzere Time-to-market, die PIM-Systeme ermöglichen.

Whitepaper: Die Checkliste für erfolgreiche PIM-Systeme

Sie planen die Einführung eines Product Information Managements (PIM) in Ihrem Unternehmen? In sieben Schritten erklären wir Ihnen, wie Sie ein PIM-Projekt richtig planen und durchführen.