PIM: Der Spielmacher für Ihr E-Commerce im B2B und B2C

7. Juli 2016
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PIM-Systeme und Fußball sind ähnlicher als man denkt. Was auf ersten Blick abwegig erscheint, wird bei genauerem Hinsehen deutlich: Wie Sie im vorletzten Fachartikel zum Thema Product Information Management System lesen konnten, erweist sich PIM auf dem Spielfeld von Datenmanagement und Produktkommunikation als zentraler Spielmacher. Es schafft einen Rahmen bzw. Spielsystem, mit dem sich Produktdaten verwalten, bereitstellen und aufbereiten lassen.

Lesen Sie diesmal, warum PIM als sichere Konstante so wichtig ist und warum es das E-Commerce zur API und damit zum Matchwinner macht.

Die Schnelllebigkeit der Technologien von Shop-Systemen auf der einen Seite, die Anpassungsfähigkeit an sich rasant ändernde Anforderungen einer kundenorientierten Omnichannel-Strategie auf der anderen Seite: Datenmanagement und Produktkommunikation werden immer komplexer. Unternehmen im E-Commerce müssen heute den Spagat hinbekommen, technologisch für die Zukunft ausgerichtet zu sein, Workflows im ökonomischen Sinne zu optimieren und über gesammelte Daten aus Marketing- und Vertriebskanälen den Kunden möglichst genau kennenzulernen. Schließlich soll die Kaufentscheidung des Kunden positiv beeinflusst werden.

Die Checkliste für erfolgreiche PIM-Systeme

Sie planen die Einführung eines Product Information Managements (PIM) in Ihrem Unternehmen? In sieben Schritten erklären wir Ihnen, wie Sie ein PIM-Projekt richtig planen und durchführen.

PIM garantiert Stabilität, Flexibilität und Sicherheit

PIM als vielseitig kompatible Schnittstelle und als modulares System ist bezogen auf die  durchschnittlich gerade mal anderthalbjährige Halbwertszeit von Shop-Systemen ein verlässliches Spielsystem. In ihm gemanagte wertvolle Produktinformationen liegen nämlich in einem zentralen, stabilen System, das Bestand hat. Das heißt: Bei einem Relaunch eines Online-Shops muss „nur“ das Shop-Frontend  ausgetauscht werden. Der Produkt-Content und die komplexen Produkt- sowie Sortimentslogiken sind gesichert im PIM-System.

Es ist aber kein Geheimnis, dass Online-Handel heute nicht nur über den klassischen Shop läuft. Weil Mobile zum wichtigsten Taktgeber in der Branche avanciert ist, ist es vielmehr notwendig, auf die Bequemlichkeit der Kunden zu reagieren und dem Nutzerverhalten der Digital Natives zu folgen. Für Verbraucher ist das Smartphone unumstritten Teil des Alltags. Es wird für selbstverständlich angesehen, einzukaufen was man will, wann man es will und wo man es will. Der Verkaufskanal, die Plattform oder das Endgerät der Wahl spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Vielmehr ist entscheidend, dass der Content für die unterschiedlichen Ausgabemöglichkeiten bereitgestellt und im Kontext des Nutzers ausgeliefert werden kann. Der E-Commerce benötigt Produktdaten, Informationen zur Verfügbarkeit oder Bilder und Medien in Echtzeit. Nicht nur im Onlineshop, sondern auch auf elektronischen Marktplätzen, in Apps, am POS und morgen vielleicht schon auf dem Touchscreen am Kühlschrank. Selbst geschlossene Systeme wie Facebook, Pinterest oder Twitter entwickeln sich zum Point of Sale.

Damit kommt PIM als Schnittstelle ins Spiel: Mit ihm sind sämtliche relevanten Daten und Informationen jederzeit für eine Vielzahl von Drittsystemen verfügbar. Per API lassen sich E-Commerce-Funktionen in jedes denkbare System, auf jedem denkbaren Kanal einbinden. E-Commerce wird zur API und PIM bewahrt Sie davor einem sich ständig wechselnden Interface von Ausgabekanälen hinterherlaufen zu müssen.

Weil die zentrale Haltung von Produkt-, Warenwirtschafts- und Kundendaten besonders sensibel ist, werden Datensicherheit und Datenschutz bei PIM große Aufmerksamkeit geschenkt. So verlassen Daten das PIM-System nicht. Sind z. B. externe Mitarbeiter bei der Datenpflege für die Übersetzung von Produktinformationen in eine andere Sprache eingebunden, wird dieser Arbeitsschritt transparent und nachvollziehbar über Rollen- und Rechtesystem geregelt. Eine SSL-Verschlüsselung mit 256bit sorgt für die notwendige Sicherheit bei der Datenübertragung zu einem in Deutschland befindlichen, kontinuierlich geprüften Server. Und täglich erstellte Backups garantieren den Schutz vor unwiederbringlichem Datenverlust.

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PIM-Systeme zeigen neue Wege beim E-Commerce auf

E-Commerce bietet schon heute unterschiedliche Möglichkeiten, online einzukaufen. Gemeint sind nicht Online-Shops auf unterschiedlichen Kanälen und Endgeräten, sondern technologische Innovationen, die ganz neue Märkte erschließen, neue Kundenansprache und -bindung sowie Verkaufsstrategien erfordern. Gefragt sind Innovationen, die in der Lage sind, Signale und Daten des Kunden auszuwerten, um ihm ein passenderes und intelligenteres Angebot zu erstellen. PIM vermag genau das: z. B. On- und Offline-Welt miteinander zu verschmelzen und alternative Service-Formate aufzuzeigen. Wie es die Idee von Click & Collect (C&C) ist: Der Kunde kann sich im Online-Shop eines Multichannel-Händlers über das Sortiment informieren, reserviert ein Produkt online und kann es am gleichen Tag in der Filiale abholen.

Die Checkliste für erfolgreiche PIM-Systeme

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