Digitalisierung des Getränke-Handels mit Spryker

MVP, Development, Spryker

Hinter Durst.de steckt das Kölner Startup Durststrecke GmbH, welches von einem erfahrenen Team aus Digital-Experten Mitte 2017 gegründet wurde. Unterstützt wird es hierbei durch Dr. Werner Wolf, der als ehemaliger Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe umfassende Branchenexpertise mitbringt. Zu den Investoren zählen mehrere führende Getränkefachgroßhändler sowie die FÜR SIE eG. Anfang 2020 beteiligte sich zudem die REWE Digital an Durst. Mit Durst.de will das Kölner Unternehmen nun Getränkegroß- und Fachhändlern eine einfache Möglichkeit bieten, von den Chancen der Digitalisierung zu profitieren. Ziel ist es, Durst.de zur führenden, bundesweiten Plattform für die Bestellung von Getränken auszubauen.

Die Herausforderung:

Digitalisierung des Getränkehandels

Was ist eine Plattform für den Getränkehandel? Sie vermittelt Geschäfte, indem sie den gesamten Bestellprozess digitalisiert: von Getränkebestellungen und Auslieferungen bis hin zu Pfandfragen oder Bezahlung. Genau das macht Durst.

Unsere Lösung:

Vom MVP zur Plattform

Durstige Kunden wollen ihre Getränke zunehmend genauso online bestellen wie sie es schon mit Pizza und Co machen. So eröffnen sich Chancen für den Großhandel, der traditionell nur die Gastronomie oder Supermärkte beliefert. Normalerweise gingen Fachgroßhändler die letzte Meile zum Endkunden noch nicht an. Auch, weil sie ein besonderes Produkt haben: sehr regional und unterschiedlich, auch bei den Preisen.

Effektiv nach Marktplatzprinzip

Mit einem traditionellen Online-Shop können Händler nicht ausreichend auf Konsumentenverhalten und Wünsche reagieren. Der Kunde in Ort A wird einen ganz anderen Warenkorb als der Kunde in Ort B haben und sie alle werden nur noch mobil über ihre Smartphones bestellen. Eine Plattform nach Marktplatz-Prinzip, auf der unterschiedliche Händler ihre Produkte unter einem Dach anbieten können, ist hier genau der richtige Ansatz. Mit schneller Time-to-Market können Händler ihren eigenen „Shop“ einfach aufsetzen und dazu vorhandene Großhandelsstrukturen und Logistik nutzen.

Usability auf zwei Seiten

Zwei Aspekte sind entscheidend: Händler- ebenso wie Kunden-Usability. Durst hat von Anfang an das Geschäftsmodell überdacht. Es wurde ganz flexibel auf aufkommende Anforderungen und Herausforderungen reagiert.

Auf Kundenseite ist eine mobile Bestellmöglichkeit ein Must-Have. Also gibt es eine App für Kunden, die Usability auf höchstem Niveau garantiert. Das schafft sehr hohe Loyalität und Kundenbindung. Wer als Endkunde einmal bequem über die App bestellt, wird nicht wieder in einen Getränkemarkt gehen.

Für Händler ist die Lösung ein Software-as-a-Service-Ansatz, der das weite Spektrum an unterschiedlichen Preisen, Produkten und Gebinden abbilden kann. Kein Händlershop muss einem anderen gleichen. Trotzdem können sie einfach und schnell aufgesetzt werden. Für Händler ist das unkompliziert und mit wenig Risiko verbunden.

Individuallösung statt Standard-Shop

Für Durst war bei diesem Use Case klar: Es kommt kein Webshop auf Basis eines monolithischen Shopsystems in Frage.

  • Das Start-up muss aktiv und kundenzentrisch auf die Entwicklungen am Markt reagieren können.
  • Die Plattform soll verschiedene Lieferzonen, Preise, Zeitfenster und Produkte für unterschiedliche Händler abbilden.
  • Trotzdem brauchen Händler Zugriff auf Stammdaten und es sind auch die klassischen Shop-Features wie Warenkorb und Checkout-Prozesse zu integrieren.
  • Als Frontend braucht es Apps für Kunden, Fahrer sowie Mitarbeiter des Getränke-Abholmarkts.
  • Ebenso ist auch eine Service-Ebene zwischen Endkunde und Großhändler nötig, die die gesamten Prozesse und die Abrechnung abwickelt.

Spryker für volle Flexibilität und Skalierbarkeit

Für ein solches Geschäftsmodell ist das Spryker Commerce OS die richtige Technologie. Das Betriebssystem für Commerce bleibt hochflexibel, da es kein Shop im klassischen Sinne ist. Front- und Backend werden strikt getrennt. Auf Basis von Spryker können so alle erdenklichen Webservices und Funktionen entwickelt und modular hinzugefügt werden.

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