Agentic Commerce

AI verlagert Produktsuche, Beratung und Kaufentscheidungen aus dem Shop heraus.

Der Einstieg in den E-Commerce verschiebt sich

Agentic Commerce verändert den E-Commerce

Die Customer Journey im E-Commerce verschiebt sich deutlich. Produktsuche startet nicht mehr nur im Shop oder über Google, sondern zunehmend in AI-Interfaces wie ChatGPT, Copilot oder Gemini.

AI-Assistenten liefern direkte Antworten, vergleichen Produkte, bewerten Alternativen und bereiten Kaufentscheidungen vor. Der Shop bleibt wichtig, aber seine Rolle verändert sich: Beratung und Auswahl finden immer häufiger außerhalb des eigenen Shops statt.

Mitarbeitende im Gespräch
Geschäftliche Auswirkungen

Was Agentic Commerce für Dein Geschäft entscheidet

Unser Geschäftsführer Matthias im Gespräch

Ein wachsender Teil der Kaufentscheidung fällt, bevor Kundinnen und Kunden den eigenen Shop erreichen. Für Händler und Hersteller wird damit zur Führungsfrage, ob Produkte, Inhalte und Schnittstellen für AI-Systeme zugänglich sind, oder ob Sichtbarkeit und Umsatz früh in der Customer Journey verloren gehen. Drei Fragen entscheiden, wie gut ein Unternehmen aufgestellt ist:

  • Sichtbarkeit: Welche Maßnahmen bringen kurzfristig Präsenz in AI-Interfaces?
  • Blocker: Welche Daten- und Systemlücken verhindern heute Empfehlungen und Vergleiche?
  • Architektur: Welche Entscheidungen schaffen die Basis für skalierbaren Agentic Commerce?

Wer diese Fragen früh beantwortet, investiert gezielt statt breit und bedient neue AI-Einstiege schneller als der Wettbewerb.

Was verändert sich?

Vier Veränderungen im E-Commerce durch AI

AI verändert den E-Commerce entlang der Customer Journey. Neue Touchpoints entstehen, Produktsuche und Beratung verschieben sich und Kaufentscheidungen werden stärker durch AI-Systeme vorbereitet.
Einstiegspunkt
AI-Interfaces werden zu neuen Startpunkten für Produktsuche und Beratung.
Produktsuche
Produktrecherche verlagert sich von Shop und Suchmaschine in AI-gestützte Interfaces.
Produktberatung
AI-Agenten übernehmen Vergleich, Vorauswahl und Empfehlung.
Kaufentscheidung
Kaufentscheidungen entstehen früher, oft bevor Menschen einen Shop besuchen.
Aktuelle Datenlage

Messbare Veränderungen der Marktmechaniken im E-Commerce

AI verändert bereits heute, wie Nutzer suchen, entscheiden und kaufen. Die Effekte auf die Customer Journey, Umsatz und Wettbewerb sind für Händler und Marken direkt spürbar.
4.700 % höherer Traffic
Generative AI-Interfaces treiben stark wachsenden Traffic auf Online-Shops.
Quelle: Adobe
32 % höhere Verweildauer
AI-gestützte Sessions zeigen mehr Engagement und Interaktion.
Quelle: Adobe
27 % niedrigere Absprungrate
Nutzer finden schneller relevante Inhalte.
Quelle: Adobe
10 % mehr Engagement
User aus AI-Systemen interagieren intensiver.
Quelle: Adobe
60 % erwarten Konsistenz
Nutzer verlangen kanalübergreifend einheitliche Erfahrungen.
Quelle: Adobe
96 % der Händler testen AI-Agenten
Der Markt bewegt sich bereits aktiv in Richtung Agentic Commerce.
Quelle: BCG
68 % erwarten AI als Hauptschnittstelle
AI-Systeme werden zentrale Interaktions­punkte im Commerce.
Quelle: BCG
63 % sehen Wettbewerbsrisiko
Unternehmen ohne AI-Agenten drohen zurückzufallen.
Quelle: BCG
Grafik: Kunden nehmen AI-Agenten schnell an
AI verändert die Customer Journey beim Online-Shopping
Markt in Deutschland

Was erwarten Kunden von AI im E-Commerce?

AI ist im E-Commerce angekommen, aber vor allem als Assistenzschicht. Die größte Akzeptanz liegt bei Produktsuche, Produktvergleich und Empfehlungen. Der direkte Kauf über AI bleibt deutlich schwächer. AI verändert bereits heute, wie Nutzer suchen, entscheiden und kaufen. Die Effekte auf Traffic, Umsatz und Wettbewerb sind direkt spürbar.
57,2 %
haben Chatbots oder AI-Assistenten in Online-Shops bereits genutzt.
Quelle: kernpunkt
65,8 %
können sich AI für Produktsuche vorstellen.
Quelle: kernpunkt
65,6 %
können sich AI für Produktvergleiche vorstellen.
Quelle: kernpunkt
60,0 %
können sich AI für Kaufempfehlungen vorstellen.
Quelle: kernpunkt
36,7 %
können sich Produkte direkt per AI-Kauf vorstellen.
Quelle: kernpunkt
56,4 %
sorgen sich vor bezahlten oder beeinflussten Empfehlungen per AI.
Quelle: kernpunkt
Welche Grundlagen braucht Agentic Commerce?
Technologien

Welche Systeme müssen für Agentic Commerce zusammenspielen?

Die konkrete Umsetzung hängt von der bestehenden Systemlandschaft ab. Entscheidend ist, dass Commerce-Plattform, Produktdaten, Content, Suche, Order Management und Payment sauber angebunden sind.

Logo von commercetools

Commerce Plattform

commercetools bildet die Grundlage für flexible, API-basierte Commerce-Prozesse. Produkte, Warenkörbe und Bestellungen werden für AI-Agenten über APIs und MCP-Server bereitgestellt.

Produktdaten

Akeneo sorgt für strukturierte, konsistente und angereicherte Produktdaten. Diese Daten sind die Voraussetzung dafür, dass moderne AI-Agenten Deine Produkte verstehen, sie vergleichen und sinnvoll als Empfehlung einordnen können.

Logo von Akeneo
Das Logo von Contentful.

Content & Experience

Contentful ermöglicht die strukturierte Verwaltung von Inhalten und deren Ausspielung über verschiedene Kanäle. Inhalte werden so bereitgestellt, dass sie auch von AI-Systemen kontextbezogen genutzt werden können.

Suche & Empfehlungen

Algolia stellt eine performante AI-gestützte Suche und relevante Produktempfehlungen bereit. Die Plattform hilft dabei, große Datenmengen schnell zu verarbeiten und für Nutzer direkt und für die gängigsten AI-Systeme zugänglich zu machen.

Logo von Algolia
Logo von fulfillmenttools

Order Management

fulfillmenttools steuert Bestellprozesse und Fulfillment über verschiedene Kanäle hinweg. Bestellungen über AI-Assistenten können automatisiert verarbeitet und flexibel orchestriert werden.

Payment

Stripe ermöglicht programmatische Zahlungen und automatisierte Transaktionen. Damit können AI-Agenten Kaufprozesse vollständig von der Auswahl bis zur Bezahlung ausführen.

Logo von Stripe
Vorgehen

Wie wir Unternehmen auf Agentic Commerce vorbereiten

Unsere Mitarbeitern tauscht sich im Meeting zu Digitalprojekten aus.

Wir prüfen, wo Deine Commerce-Landschaft heute steht, welche Grundlagen bereits vorhanden sind und welche Lücken geschlossen werden müssen.

  1. Ist-Analyse: In 2–4 Wochen prüfen wir Commerce-Plattform, PIM, Suche, Content, OMS, APIs und Datenqualität.
  2. Lücken erkennen: Wir identifizieren, wo AI-Systeme heute scheitern würden: fehlende Attribute, schwache Produktlogik, unklare Datenflüsse oder fehlende Schnittstellen.
  3. Zielbild entwickeln: Wir definieren eine realistische Zielarchitektur und priorisieren Maßnahmen nach Wirkung, Aufwand und Risiko.
  4. Umsetzung starten: Wir starten mit einem klar abgegrenzten Pilot oder Foundation-Sprint, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden. Bestehende Commerce-Landschaften werden schrittweise modernisiert und weiterentwickelt.

FAQ zu Agentic Commerce

Was ist Agentic Commerce einfach erklärt?

Agentic Commerce beschreibt den Einsatz von AI-Agenten, die aktiv an der Produktsuche, Beratung und Kaufentscheidung teilnehmen. Statt dass Nutzer selbst durch Shops navigieren, übernehmen AI-Systeme Teile des Entscheidungsprozesses und liefern konkrete Empfehlungen oder führen Transaktionen direkt aus.

Was unterscheidet Agentic Commerce von klassischem E-Commerce?

Im klassischen E-Commerce steuern Nutzer die Journey: sie suchen, filtern und entscheiden im Shop. Im Agentic Commerce verschiebt sich diese Logik: AI-Agenten übernehmen Recherche, Vergleich und Bewertung. Der Shop bleibt wichtig, aber seine Rolle verändert sich: Er muss stärker mit externen AI-Interfaces, strukturierten Daten und angebundenen Prozessen zusammenspielen.

Welche Rolle spielen AI-Agenten im Kaufprozess?

AI-Agenten agieren als neue Schnittstelle zwischen Nutzer und Shop. Sie verstehen Bedürfnisse, greifen auf Produktdaten zu, vergleichen Angebote und geben konkrete Empfehlungen. In vielen Fällen bereiten sie Kaufentscheidungen vollständig vor oder führen sie direkt aus.

Welche Voraussetzungen brauchen Unternehmen für Agentic Commerce?

Entscheidend sind strukturierte, maschinenlesbare Produktdaten, APIs für den Zugriff auf Commerce-Funktionalitäten und eine flexible Systemarchitektur. Systeme müssen so aufgebaut sein, dass AI-Agenten darauf zugreifen, Inhalte verstehen und Prozesse ausführen können.

Welche Risiken entstehen ohne Anpassung?

Ohne Anpassung werden Produkte, Inhalte und Angebote in AI-Systemen schlechter verstanden oder gar nicht berücksichtigt. Dadurch sinkt die Sichtbarkeit in frühen Phasen der Customer Journey. Sichtbarkeit verschiebt sich zu AI-Plattformen, während Shops an Relevanz verlieren. Gleichzeitig steigt der Wettbewerbsdruck über Datenqualität, Verfügbarkeit und Geschwindigkeit.

Ist Agentic Commerce heute schon relevant oder Zukunft?

Agentic Commerce ist bereits Realität. AI-Interfaces generieren erste relevante Traffic-Signale, und Unternehmen experimentieren aktiv mit AI-gestützten Prozessen. Die Entwicklung steht noch am Anfang, aber die grundlegende Verschiebung findet bereits statt.

Welche ersten Schritte sind sinnvoll?

Der Einstieg beginnt mit einer Bewertung der eigenen Daten- und Systemlandschaft. Unternehmen sollten prüfen, ob Produktdaten strukturiert und zugänglich sind, ob APIs eine Integration mit AI-Systemen ermöglichen und welche Prozesse schrittweise modernisiert werden können. Darauf aufbauend lässt sich eine Zielarchitektur entwickeln, die Agentic Commerce unterstützt.

Wie fange ich risikoarm an?

Der Einstieg beginnt nicht mit einem Komplettumbau. Sinnvoll ist eine begrenzte Prüfung der bestehenden Commerce-Landschaft: Produktdaten, Schnittstellen, Suche, Content und zentrale Prozesse. Daraus entsteht eine priorisierte Roadmap mit Maßnahmen, die schrittweise umgesetzt werden können, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.

Wie wird meine Marke in AI-Systemen sichtbar?

AI-Systeme verarbeiten strukturierte Produktdaten, verständliche Inhalte, technische Verfügbarkeit, Markeninformationen und externe Signale. Unternehmen müssen deshalb sicherstellen, dass Produkte, Anwendungsfälle, Beratungstexte und Commerce-Funktionen maschinenlesbar und konsistent verfügbar sind. Sichtbarkeit in AI-Systemen entsteht aus Content, Datenqualität und technischer Zugänglichkeit.

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Wir sind Deine Experten für E-Commerce-Projekte: Starte Deine Mission mit uns.

Matthias Steinforth

Managing Partner

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