Agentic Commerce
AI verlagert Produktsuche, Beratung und Kaufentscheidungen aus dem Shop heraus. Die Frage ist nicht ob, sondern wie Du darauf reagierst.
Agentic Commerce verändert den E-Commerce
Die Customer Journey im E-Commerce verschiebt sich deutlich. Produktsuche startet nicht mehr im Shop oder über Google, sondern direkt in AI-Interfaces wie ChatGPT, Copilot oder Gemini.
Von diesen AI-Assistenten erwarten sie direkte Antworten, fundierte Empfehlungen und konkrete Entscheidungen. Beratung findet zunehmend außerhalb des Shops statt: AI-Agenten übernehmen Vergleich, Auswahl und Bewertung. Der Shop wird zur reinen Transaktionsschicht.

Vier Veränderungen im E-Commerce durch AI


Was bedeutet Agentic Commerce für Händler und Marken?
Mit der Verlagerung von Produktrecherche und Kaufentscheidung zu AI-Interfaces verändert sich die Rolle des Shops im digitalen Vertrieb. Unternehmen verlieren direkte Einstiegspunkte und damit Kontrolle über Traffic und Kaufentscheidungen.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datenqualität, Systemarchitektur und Integrationsfähigkeit. Der Wettbewerb verschiebt sich von UX und Design hin zu Datenqualität, Verfügbarkeit und Relevanz in AI-Systemen.

Messbare Veränderungen der Marktmechaniken im E-Commerce
Agentic Commerce ist bereits im Markt angekommen
Agentic Commerce ist bereits Realität:
- AI-Interfaces generieren erste relevante Referral-Traffic-Signale
- Händler experimentieren im Service, nicht im Commerce-Kern
- Produktdaten werden zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor
- AI-Plattformen entwickeln sich schneller als Händler
Was heute bereits möglich ist:
- AI baut mit wenigen Prompts eigene Shop-Strukturen
- Produktdaten werden automatisiert über AI angereichert
- AI-Prozesse laufen bereits ohne manuelle Eingriffe

Technologische Grundlagen für Agentic Commerce
Damit Dein Unternehmen in dieser neuen AI-getriebenen Marktlogik sichtbar und relevant bleibt, brauchst Du eine andere technologische Grundlage. Agentic Commerce entsteht nicht durch ein einzelnes System, sondern wird durch das Zusammenspiel spezialisierter Technologien möglich. Die Voraussetzung ist, dass Daten, Funktionen und Prozesse strukturiert, zugänglich und in Echtzeit nutzbar sind - idealerweise mit der Composable-Architektur und mit MACH-Technologien.
Commerce Plattform
commercetools bildet die Grundlage für flexible, API-basierte Commerce-Prozesse. Produkte, Warenkörbe und Bestellungen werden für AI-Agenten über APIs und MCP-Server bereitgestellt.
Produktdaten
Akeneo sorgt für strukturierte, konsistente und angereicherte Produktdaten. Diese Daten sind die Voraussetzung dafür, dass moderne AI-Agenten Deine Produkte verstehen, sie vergleichen und sinnvoll als Empfehlung einordnen können.
Content & Experience
Contentful ermöglicht die strukturierte Verwaltung von Inhalten und deren Ausspielung über verschiedene Kanäle. Inhalte werden so bereitgestellt, dass sie auch von AI-Systemen kontextbezogen genutzt werden können.
Suche & Empfehlungen
Algolia stellt eine performante AI-gestützte Suche und relevante Produktempfehlungen bereit. Die Plattform hilft dabei, große Datenmengen schnell zu verarbeiten und für Nutzer direkt und für die gängigsten AI-Systeme zugänglich zu machen.
Order Management
fulfillmenttools steuert Bestellprozesse und Fulfillment über verschiedene Kanäle hinweg. Bestellungen über AI-Assistenten können automatisiert verarbeitet und flexibel orchestriert werden.
Wie sichtbar ist Dein Shop für AI-Systeme?

Die meisten Shops sind heute nicht darauf ausgelegt, von AI-Agenten verstanden und genutzt zu werden.
Genau hier liegt aktuell der größte Hebel: Wir helfen Dir, Deine Commerce-Architektur, Produktdaten und Schnittstellen so aufzubauen, damit AI-Systeme darauf zugreifen, alles zu verstehen und für Kaufentscheidungen zu nutzen.
Gemeinsam analysieren wir bestehende Systeme, identifizieren Lücken in Daten und APIs und entwickeln eine Zielarchitektur für Agentic Commerce - für nachhaltiges Wachstum und Umsatz.
FAQ zu Agentic Commerce
Agentic Commerce beschreibt den Einsatz von KI-Agenten, die aktiv an der Produktsuche, Beratung und Kaufentscheidung teilnehmen. Statt dass Nutzer selbst durch Shops navigieren, übernehmen AI-Systeme Teile des Entscheidungsprozesses und liefern konkrete Empfehlungen oder führen Transaktionen direkt aus.
Im klassischen E-Commerce steuern Nutzer die Journey: sie suchen, filtern und entscheiden im Shop. Im Agentic Commerce verschiebt sich diese Logik: AI-Agenten übernehmen Recherche, Vergleich und Bewertung. Der Shop wird zunehmend zur Transaktionsschicht, während die eigentliche Entscheidung außerhalb stattfindet.
AI-Agenten agieren als neue Schnittstelle zwischen Nutzer und Shop. Sie verstehen Bedürfnisse, greifen auf Produktdaten zu, vergleichen Angebote und geben konkrete Empfehlungen. In vielen Fällen bereiten sie Kaufentscheidungen vollständig vor oder führen sie direkt aus.
Entscheidend sind strukturierte, maschinenlesbare Produktdaten, APIs für den Zugriff auf Commerce-Funktionalitäten und eine flexible Systemarchitektur. Systeme müssen so aufgebaut sein, dass AI-Agenten darauf zugreifen, Inhalte verstehen und Prozesse ausführen können.
Unternehmen verlieren direkte Einstiegspunkte und damit Kontrolle über Traffic und Kaufentscheidungen. Sichtbarkeit verschiebt sich zu AI-Plattformen, während Shops an Relevanz verlieren. Gleichzeitig steigt der Wettbewerbsdruck über Datenqualität, Verfügbarkeit und Geschwindigkeit.
Agentic Commerce ist bereits Realität. AI-Interfaces generieren erste relevante Traffic-Signale, und Unternehmen experimentieren aktiv mit AI-gestützten Prozessen. Die Entwicklung steht noch am Anfang, aber die grundlegende Verschiebung findet bereits statt.
Der Einstieg beginnt mit einer ehrlichen Bewertung der eigenen Daten- und Systemlandschaft. Unternehmen sollten prüfen, ob ihre Produktdaten strukturiert und zugänglich sind und ob APIs eine Integration mit AI-Systemen ermöglichen. Darauf aufbauend lässt sich eine Zielarchitektur entwickeln, die Agentic Commerce unterstützt.

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