Spryker

Spryker für skalierbares E-Commerce

Spryker – laut Internet World Business das “New Kid on the Block” im E-Commerce – ist derzeit wohl eine der spannendsten Technologien, um die Herausforderungen der Digitalisierung in Handel und Vertrieb zu meistern. Als zertifizierter Gold Partner setzt kernpunkt auf das Commerce OS als technologische Plattform für anspruchsvolle E-Commerce-Projekte. Warum das so ist, erklären wir Dir hier:

Spryker Partner
Fact Sheet

  • Modularität: Über 600 Module sorgen für genau die passende Funktionalität
  • Klare Trennung von Backend, Frontend und APIs
  • Offene, skalierbare technische Basis
  • Namhafte Investoren wie One Peak Partners bis Project A Ventures
  • Internationale Kunden von METRO, über A.T.U. bis HILTI und Lekkerland

Was ist eigentlich Spryker?

Der Markt der E-Commerce-Lösungen verändert sich derzeit radikal. Wurden früher noch Shop-Systeme mit möglichst umfangreicher Funktionalität und einer Vielzahl von Produkterweiterungen – so genannten Plug-Ins – bevorzugt, um mit Standard-Funktionen zu punkten, liegt der Schwerpunkt in E-Commerce-Projekten heute woanders: den sich stetig verändernden Anforderungen der Kunden schnell gerecht zu werden. Dies können Standard-Systeme mit Standard-Funktionen und mit Ergänzungsmodulen von der Stange nicht leisten. Gleichzeitig stehen Unternehmen, die der Herausforderung E-Commerce und den Veränderungen im digitalen Vertrieb ernsthaft begegnen wollen, vor der Frage: Wie kann ich meine individuellen Geschäftsprozesse digital abbilden?

Über 600 Module für individuelle Business-Anforderungen

Genau hier setzt Spryker an: Mit dem Konzept eines E-Commerce Betriebssystems, neudeutsch E-Commerce-Framework, bietet Spryker sowohl funktionale Tiefe mit über 600 kombinierbaren Modulen, als auch Freiheit in der Umsetzung der digitalen Bestell- und Vertriebskanäle. Ob Webshop, App, Marktplatz, Integration in Backend- oder E-Procurement-Systeme oder IoT – das Framework bietet die Möglichkeit, jeden Kanal individuell zu implementieren und zu bedienen.

Hierbei übernimmt Spryker die Rolle einer Plattform. Sie erlaubt es den Entwickler-Teams, aus der Vielzahl von Modulen zu wählen und diese an die individuellen Anforderungen des Unternehmens anzupassen oder zu erweitern. Ebenso können eigene Module entwickelt werden. Komponenten für Backend, Frontend sowie APIs bilden die Basis für die Entwicklung und ermöglichen eine schnelle Time-to-Market und die Nutzung von Best Practices.

Ergänzt durch ein integriertes Workflow-Management lassen sich individuelle Geschäftsprozesse einfach abbilden und Bestellungs-, Produkt- oder Kundendaten verarbeiten.

Im Fokus von Spryker stehen die Themen Modularität, Skalierbarkeit und Agilität: Dank eines agilen Projektvorgehens sind Spryker-Kunden – von Konzernen wie METRO, über mittelständische Handels- und Industrieunternehmen wie A.T.U., Hilti oder Tom Tailer bis hin zu Start-Ups – über alle Branchen hinweg erfolgreich beim Meistern der Digitalisierung.

Was unterscheidet es von anderen Shop-Systemen?

Vergleicht man Spryker mit marktüblichen Shop-System, so stellt man schnell fest: Der Fokus liegt nicht auf dem Shop-Frontend. Denn Spryker geht davon aus, dass der Webshop nur einer von vielen möglichen Kanälen ist, über welchen Kunden heutzutage bestellen. Um die Unterschiede zu verstehen, muss man daher einen Blick auf die Architektur von Spryker werfen. Diese gliedert sich in das Spryker Commerce OS (dem Backend mit allen prozessualen Komponenten), die Frontend-Module für B2C und B2B sowie die Integrationsmodule (Middleware) und Schnittstellen (Glue API).

Spryker Architektur im Überblick

Neuartiges Lizenzmodell mit Fokus auf Entwicklung

Auch das Lizenzmodell von Spryker unterscheidet sich von gängigen Konzepten: Umsatzabhängige Kosten, Zusatzkosten pro Modul oder Shop, Anzahl von Bestellungen, Mehrkosten für Test- und Entwicklungssysteme – nicht mit Spryker. Die Lizenzierung erfolgt abhängig der Anzahl von Entwicklern und orientiert sich damit an der Performance und der Komplexität in der Realisierung. Kunden mit einer klaren Entwicklungsroadmap und Agenda stehen hierbei im Fokus. Wer seine E-Commerce-Aktivitäten als Projekt mit begrenzten Zeithorizont versteht, wird mit Spryker nicht die richtige Lösung finden. Kunden mit einer Wachstumsstrategie und klar definierten Ambitionen, Prozesse und Vertriebswege zu digitalisieren, finden mit Spryker allerdings eine zukunftssichere technische Plattform.

Technologie-Ownership als zentrale Herausforderung

Maßgeblicher Unterschied ist auch die Zielsetzung, als Unternehmen selbst die Technologie-Ownership für seine Lösung zu übernehmen. Mit Spryker wird eine technischen Basis zur Verfügung gestellt, die es Entwicklern erlaubt, Module anzupassen und eigene Module zu entwickeln, ohne Auf- und Abwärtskompatibilität zu verlieren. Dies ist die Grundlage für eine Technologie-Ownership: die Möglichkeit, selbst die E-Commerce-Technologie an den eigenen Anforderungen, Geschäftsmodellen und Prozessen auszurichten. Unternehmen, die eigene digitale Geschäftsmodelle – wie Marktplätze, E-Business-Plattformen, Konfiguratoren oder IoT-Produkten – entwickeln, müssen ihren Technologie-Stack selbst administrieren können und dürfen mittelfristig nicht in der Abhängigkeit von IT-Dienstleistern oder Software-Anbietern sein. Diese Anforderung ermöglicht Spryker.

Spryker bei kernpunkt

Warum wir bei kernpunkt auf Spryker setzen?

Bei kernpunkt haben wir früh die sich verändernden Anforderungen in Kundenprojekten erkannt. Wir haben viele Jahre mit klassischen Shop-Systemen gearbeitet haben, aber die Anforderungen an Individualisierung wurden immer größer. So stießen wir bei vielen Shop-Systemen an Grenzen oder mussten die Standard-Module umbauen und erweitern. Dies verhinderte die Update-Fähigkeit und bedeutete teilweise sogar den Wegfall von Support- und Maintenance durch den Software-Hersteller.

Updatefähig und zukunftssicher

Mit Spryker steht uns in Kundenprojekten eine umfassende Basis an Modulen zur Verfügung, die als Grundlage für die individuellen Geschäftsprozesse und E-Commerce-Anforderungen unserer Kunden genutzt werden kann. So sind wir in der Lage gängige Anforderungen mit entsprechenden Spryker-Modulen 1:1 umzusetzen. Bei komplexeren Anforderungen bilden die Module die Basis oder wir entwickeln eigene Module, die sich nahtlos in das Back- und Frontend von Spryker integrieren lassen.

Per MVP zur Validierung des Business Cases

Unsere Kunden stehen bei den Themen E-Commerce und Digitalisierung vor der Herausforderung, grundlegende Veränderungen in Geschäftsmodellen und Prozessen technisch zu meistern. Hierbei setzen GAFA & Co. den Benchmark und entsprechend die Messlatte sehr hoch. Deshalb empfehlen wir unseren Kunden meist, in ausgewählten Bereichen des Prozesses oder in bestimmten Segmenten einen Best-in-Class Ansatz zu verfolgen: Entsprechende Funktionen und Prozesse müssen stetig optimiert und verbessert werden. Beginnend mit einem MVP zur Validierung des Business Cases über stetig messbare Verbesserungen, erlaubt es Spryker hierbei schnell am Markt zu agieren und letztendlich mit geringeren Ressourcen einen Wettbewerbsvorteil herauszuarbeiten.

Gemeinsam ein Team bilden

Bei allen Spryker Kunden-Projekten verfolgen wir zudem die Idee “Building your team together”: Nur wenn unsere Kunden mittelfristig in der Lage sind, eigene Inhouse-Kompetenzen und Ressourcen aufzubauen, kann eine Technologie- und Product-Ownership gewährleistet werden. Daher planen wir in jedem Projekt von Beginn an Ressourcen zum internen Wissensaufbau und -transfer ein. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir einen Plan, wann welche Aufgaben durch das Inhouse-Team übernommen werden können. Und bereits im Rahmen der Projektinitiierung definieren wird, welche Personen seitens des Kunden in welcher Funktion in das Team integriert werden können.

Spryker bei kernpunkt

Wann solltest Du auf Spryker setzen?

Ganz klar: Spryker ist nicht die passende Lösung für jede Herausforderung. Wenn Du die folgenden Fragen überwiegend mit Ja beantwortest, dann solltest Du Dich mit Spryker näher auseinandersetzen. Sind die Antworten Nein, dann gibt es vermutlich passendere Lösungen für Deine E-Commerce-Aktivitäten:

  • Schnellere Time-to-Market:
    Ich möchte schnell individuelle Funktionen und Geschäftsprozesse online abbilden, testen und optimieren.
  • Kundenzentrierte Entwicklung:
    Ich kenne die Anforderungen meiner Kunden und sie bilden die Basis für meine Online-Aktivitäten.
  • Individuelle Geschäftsprozesse:
    Meine Geschäftsprozesse sind nicht 08/15; ich muss diese digital abbilden können, um mein Geschäftsmodell zu realisieren.
  • Mind. 10 Mio. Euro E-Commerce Umsatz als Ziel:
    E-Commerce ist für mich kein Alibi-Projekt; wir haben eine klare Strategie und die Zielsetzung mind. 10 Mio. Euro Jahresumsatz online zu realisieren oder diesen zu steigern.
  • Ablösung monolithischer Legacy Lösungen:
    Ich nutze bereits ein monolithisches E-Commerce-System, das uns durch hohen Wartungsaufwand und langsame Entwicklung am Wachstum hindert.

Unsere Projekte

Durst: Endkundenzugang durch Plattformökonomie

Flexibel und skalierbar: Durst ist eine Plattform für den Getränkehandel auf Basis von Spryker. Für Durst war klar: Es kommt kein Webshop auf Basis eines monolithischen Shopsystems in Frage, denn das Start-up muss aktiv und kundenzentrisch auf die Entwicklungen am Markt reagieren können.

Fragen zu Spryker und E-Commerce?

Oder brauchst Du Unterstützung beim Projekt?

Als offizieller Spryker Gold Partner unterstützt Dich kernpunkt ganzheitlich bei Deinen Projekten und Anwendungsszenarien. Egal wo die Reise Deines Kunden oder Unternehmens hingeht, mit Spryker und kernpunkt kannst Du jede Schnittstelle innerhalb kürzester Zeit und ohne lange Vorlaufzeiten implementieren und umsetzen. Eine agile Arbeitsweise und erfahrene Entwickler sorgen für den Erfolg Deiner Ideen und für ein schnell realisiertes MVP.