Mit Design Thinking zu kreativen Lösungen

Stefan Borchert

Mit Design Thinking zu kreativen Lösungen

Stefan Borchert

Am 4. Februar hatten wir den Marketing Club Köln-Bonn bei uns zu Gast. Rund 50 marketingbegeisterte Teilnehmer haben uns in Ehrenfeld besucht, um sich mit dem Thema Design Thinking auseinanderzusetzen. Zwischen Pizza, Bier und anderen Kaltgetränken gab unser Senior Art Director und Product Owner Stefan Borchert Einblicke in die Innovationsmethode und erläuterte, wie sie dabei unterstützt kreative Ergebnisse zu entwickeln. 

Die Methode

Bei dem iterativen Innovations- & Kreativprozess geht es vor allem darum aus Anwendersicht neue Ideen oder Lösungen zu entwickeln. Einfach zusammengefasst bedeutet das: Kundenbedürfnisse in den Fokus stellen, verstehen und anschließend Lösungen für die Bedürfnisse entwickeln. Sollte eigentlich genau das sein, was wir eh machen, oder? Erschreckend ist aber: 1/3 aller Produktweiterentwicklungen macht nichts, 1/3 macht etwas schlechter, 1/3 macht etwas besser. Aus diesem Grund schwören wir in unseren Kundenworkshops auf Design Thinking, denn mit der richtigen Methodik lassen sich einfacher kreative Lösungen entwickeln. Bedenken sollte man aber auch, dass die Methode nicht für jeden etwas ist und das Mindset beim Kunden eine wichtige Voraussetzung ist.

Dann ging es ans Ausprobieren

Nach dem theoretischen Teil ging es für unsere Teilnehmer ans Eingemachte. Wir haben drei Methoden ausgewählt, die wir mit Euch zusammen ausprobieren wollten. “How might we?”, “How to make toast” und “Prototypen bauen und testen”.

Bei “How might we?” geht es darum das Problem anhand von Fragestellungen von möglichst vielen Seiten zu beleuchten und Herausforderungen zu definieren. Wir haben die Methode am Beispiel “Unverpackt-Läden” ausprobiert. Schon nach kurzer Zeit wurde klar: Mithilfe der Fragen lassen sich wunderbar die Anforderungen an den Laden formulieren. Daraus ergeben sich bevorstehende Lösungen. Fragen und daraus resultierende Anforderungen, waren zum Beispiel “Wie frisch sind die Lebensmittel?”, “Wo kommen die Waren her?” und “Wie erinnere ich mich an das MHD?”.

How might we?
Flipchart

How to make toast

Durch “How to make toast” wollten wir belegen, dass wir alle keine Angst vorm Zeichnen brauchen. Mithilfe der Prozess-Visualisierung lassen sich komplexe Strukturen auf das wesentliche reduzieren. Außerdem unterstützt die Methode dabei, Ideen zu generieren. Das Schöne an dem Beispiel ist: Einen Toast haben wir wahrscheinlich alle schon mindestens einmal gemacht, oder?

Zeichnung
Ausstellung

Prototypen bauen

Besonders spannend wurde es dann beim Bau der Prototypen. Die fiktive Situation lautete: Die Kölner Innenstadt ist für Autos gesperrt. Wie kommen die Leute nun vom Parkplatz in den Innenstadtbereich? Wir sind begeistert, wie vielseitig Eure Lösungen waren! Vom Rollband wie am Flughafen, bis zum Katapult über Achterbahnen war alles dabei. Interessant ist, wie schnell Ihr durch Eure eigene Kreativität zu Ergebnissen gekommen seid.

Prototypen bauen
Prototypen

Eure Ergebnisse

Das Besondere am Design Thinking

Je früher man anfängt zu reflektieren, desto früher kann man Ergebnisse gewinnen und sehen, an welcher Stelle man ein gutes Produkt entwickelt.  

Ihr wollt noch mehr Einblicke in die Methode des Design Thinkings? Hier kommt Ihr zu Stefans Präsentation. Oder probiert ein Design Thinking mit unseren Konzepterkollegen aus.