Wie MACH-Technologien die Total Cost of Ownership Deines Online-Shops langfristig senken

Wenn Du die Kosten von deinem E-Commerce-Projekt senken willst, prüfe die Total Cost of Ownership (TCO). Du wirst schnell feststellen, dass ein monolithischer Online-Shop auf lange Sicht hin viel teurer als eine E-Commerce-Lösung auf Basis der MACH-Architektur ist. Wir erklären Dir, worauf Du achten solltest.

15
March
 
2023
Mike Schnoor

E-Commerce-Unternehmen stehen nach den Boom-Jahren immer stärker unter Kostendruck. Hierbei rücken die Total Cost of Ownership (TCO) für den Aufbau und laufenden Betrieb einer E-Commerce-Plattform immer mehr im Fokus. Unternehmen, die derzeit noch auf monolithische, veraltete Shopsysteme mit starren Strukturen setzen, können durch eine moderne E-Commerce-Software mit MACH-Technologien die Kosten senken. Doch wann macht eine solche Investition Sinn und was sind die Vor- und Nachteile?

Als Entscheider eines E-Commerce-Unternehmens stehst Du vor der Herausforderung, die TCO Deines Online-Shops zu senken. Gerade bei in die Jahre gekommenen Shop-Systemen mit festgefahrenen Strukturen kann der gezielte Umstieg auf eine neue, moderne E-Commerce-Software langfristig die Kosten senken. Wir zeigen Dir, welche Faktoren bei dieser Entscheidung zu berücksichtigen sind und welche Argumente für oder gegen die Investition in eine neue Lösung sprechen.

Warum eine MACH-Architektur die TCO Deines Online-Shops reduziert

Bleiben wir also beim naheliegenden Ausgangsszenario: Wenn Dein Online-Shop bereits in die Jahre gekommen ist und Du die Shop-Software nur mit hohem Aufwand aktualisieren kannst, wird die Betrachtung der TCO relevant. Schließlich musst Du entscheiden, wie Du Dein Geschäftsmodell in Zukunft aufstellen möchtest.

Der Begriff TCO definiert die Gesamtbetriebskosten, die Du für den Kauf, die Implementierung und den Betrieb deiner E-Commerce-Lösung aufwenden musst. Dazu gehören verschiedene Kostenarten für unterschiedliche Leistungen:

  1. Kosten für Konzeption, Design, UX, Entwicklung Deines E-Commerce-Projekts
  2. Lizenzgebühren für die Shop-Software, das Content-Management-System oder das Warenwirtschaftssystem
  3. Hosting-Gebühren für Testing, Staging und Live-Betrieb
  4. Interne Ressourcen und Personalkosten für den Betrieb und Pflege des Online-Shops
  5. Transaktions- und zahlungsbezogene Gebühren sowie Kosten für Retouren und Betrugsprävention
  6. Lizenz-, Implementierungs- und Integrationskosten für Erweiterungen und Apps von Drittanbietern
  7. Kosten für Werbung, SEA und SEO, CPC- und PPC-Kosten– und viele weitere Kostenarten

Wenn Du Deine alte Shop-Software abschalten und eine neue E-Commerce-Lösung für Dein Unternehmen einführen möchtest, solltest Du diese und weitere Faktoren in die TCO-Entscheidung einbeziehen. Wenn Du Dich für eine neue E-Commerce-Technologie entscheidest, triffst Du eine Entscheidung für die nächsten sieben bis zehn Jahre. Mit der Entscheidung für eine MACH-Architektur und einen Composable Commerce Ansatz sicherst Du das Wachstumspotenzial und die Innovationsfähigkeit Deines Unternehmens.

Wie Du die richtige E-Commerce-Lösung für Dein Unternehmen auswählst

Definiere also von Anfang an Deine aktuellen und zukünftigen Geschäftsziele und Anforderungen an dein Geschäftsmodell. Vergleiche die Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit Deiner bestehenden und neuen Lösung miteinander. Sind sie für das Wachstum Deines Unternehmens und die Bedürfnisse Deiner Kunden geeignet? Insbesondere die Betriebskosten für die Infrastruktur, Updates und Wartung einer veralteten E-Commerce-Technologie können sehr teuer werden: Um mögliche Lastspitzen auszuhalten, muss dauerhaft eine komplexe Infrastruktur bereitgestellt werden, die viel Ressourcen und Geld kostet. Auch die Wartung – also das Einspielen von Updates und Bugfixes sowie deren Qualitätssicherung – können hohe laufende Kosten verursachen.

Außerdem solltest Du die Kompatibilität und Interoperabilität Deiner bestehenden und neuen E-Commerce-Lösung mit anderen Shop-Systemen prüfen. Wie einfach lässt sich ein neues System in Deine bestehenden Prozesse integrieren und administrativ verwalten? Nicht zu vergessen sind Sicherheit und Zuverlässigkeit Deiner bestehenden und neuen Lösung. Wie schützen sie Deine Daten und die Deiner Kunden? Und schließlich solltest Du die Benutzerfreundlichkeit und Kundenzufriedenheit Deiner bestehenden und neuen Lösung bewerten. Wie gut kommen sie bei Dir und Deinen Kunden an?

Wie Du mit einer MACH-Architektur die Hard- und Softwarekosten Deines Online-Shops reduzierst

Jetzt geht es bei der TCO-Betrachtung sprichwörtlich ans Eingemachte. Die Hard- und Softwarekosten gelten als wesentlicher Faktor bei der Wahl deines zukünftigen Online-Geschäftsmodells. Bei einem herkömmlichen, selbst gehosteten Shop-System – dem E-Commerce-Monolithen – fallen nicht nur Kosten für Server und Softwarelizenzen an, sondern auch für die Wartung und Aktualisierung der Technologie. Unvorhergesehene Probleme, Sicherheitsupdates oder neue Anwendungen können die TCO erheblich erhöhen.

Bei modernen Cloud- und Software-as-a-Service Produkten sind diese Kosten in der Regel in den Jahresgebühren enthalten, da die Softwareanbieter das Hosting und die Updates für Dich übernehmen. Eine Cloud-Lösung im MACH-Kontext ermöglicht eine einfache Erweiterbarkeit durch das API-First-Prinzip mit vielen Anwendungen und Microservices. Außerdem kannst Du die Entwicklungskosten durch den Headless-Ansatz reduzieren, der das Frontend deines Online-Shops und weitere Touchpoints vom Backend trennt – und über APIs miteinander verbindet, ohne dass Deine Endkunden davon etwas mitbekommen. Die Entwicklung neuer Funktionen, der User Experience oder eigener Apps ist somit deutlich einfacher und kostengünstiger möglich.

Mit einer MACH-Technologie sparst Du Personalkosten für Deinen Online-Shop

Wenn Du eine neue E-Commerce-Lösung suchst, solltest du auch die Personalkosten berücksichtigen. Denn mit einer selbst gehosteten oder veralteten Online-Shop-Lösung brauchst Du ein eigenes IT-Team und Entwickler, die sich um alles kümmern. Das kostet nicht nur Geld für die Gehälter, sondern auch Zeit und Mühe für die Personalsuche. Denn gute Entwickler mit speziellen Shopsystem-Kenntnissen sind schwer zu finden. Auch für den Betrieb der Server- und Hosting-Infrastrukturen, der Betriebssysteme sowie weiterer Komponenten sind spezielle Kenntnisse erforderlich. Muss dieser Service rund um die Uhr gewährleistet sein, so steigen die entsprechenden Kosten nochmals deutlich. Die Personalkosten beeinflussen somit deine TCO genauso wie die Technologiekosten.

Wenn Du aber Dein Team nicht mit zeitraubenden Updates belasten, sondern für die Entwicklung neuer Anwendungen und Erweiterungen Deines Online-Business begeistern möchtest, solltest Du Dich nicht länger mit einer veralteten Shop-Software beschäftigen. Zieh einen Schlussstrich und verwerfe die Idee, auf alten Systemen zu entwickeln.

Stattdessen solltest Du die Kosten für eine moderne E-Commerce-Software auf Basis der MACH-Technologie in deine TCO einplanen. Denn hier werden die Updates vom Anbieter übernommen und durch die Lizenzgebühren abgedeckt. Unser Partner commercetools beispielsweise bietet eine ausgereifte E-Commerce-Lösung und zählt laut Gartner und Forrester zu den führenden Anbietern im Markt für Digital Commerce. Deshalb haben wir uns als commercetools Premier Partner zertifizieren lassen. Im Rahmen unseres Very Best-of-Breed-Ansatz setzen wir auf commercetools, um erfolgreiche und skalierbare E-Commerce-Projekte zu realisieren.

Mehr Flexibilität und Effizienz für Deinen Online-Shop mit MACH

Wenn Du Deinen Online-Shop auf die MACH-Architektur umstellst, kannst Du Deinem Team auch die Möglichkeit geben, Microservices, Apps und Extensions zu entwickeln und zu integrieren. Mit commercetools können über 600 API-Endpunkte für alle Funktionen und Aufgaben im digitalen Handel angesprochen werden. Dies bietet Dir sowohl für B2C als auch für B2B die Möglichkeit, alle relevanten Touchpoints zu nutzen und die Daten in beliebigen Frontend-Technologien wie Webshops, Apps oder am Point-of-Sale einzusetzen.

Eine moderne E-Commerce-Software bietet noch weitere Vorteile: Du kannst Kosten für Drittanbieter reduzieren, die Du bei einer selbst gehosteten Lösung separat beauftragen und bezahlen müsstest, wie z.B. Zahlungsabwickler oder Versanddienstleister. Eine moderne E-Commerce-Lösung bietet Dir in der Regel bereits integrierte Zahlungsabwicklung und Versanddienste an.

Nutze die Vorteile einer modernen E-Commerce-Lösung

Mit der modernen MACH-Architektur kannst Du auch Deine Kosten für Marketing und Kundenakquise senken. Mit Marketing-Tools wie den Loyalty- und Promotion-Maßnahmen unseres Partners Talon.One kannst Du Deine Werbe- und Verkaufsförderungskosten optimieren, mehr Neukunden gewinnen und Deine Bestandskunden zu neuen Bestellungen animieren. Im Sinne der MACH-Architektur lässt sich Talon.One einfach über die APIs von commercetools integrieren.

Nicht zu vergessen bei der TCO-Betrachtung sind die eigentlichen Transaktionskosten Deines Online-Shops. Diese beinhalten die Kosten für die Transaktionsabwicklung sowie den Kundenservice und Retouren. Moderne E-Commerce-Lösungen bieten Dir in der Regel integrierte Funktionen oder über APIs angebundene Microservices für diese Bereiche an, wodurch Du Kosten signifikant einsparen kannst.

Du solltest bedenken, dass eine moderne E-Commerce-Software anfangs mehr kosten kann als eine seit Jahren selbst gehostete Lösung. Langfristig zahlt sich diese Investition aber aus. Denn Du sparst perspektivisch Betriebskosten in den nächsten sieben bis zehn Jahren und kannst deine Software und somit Dein Digitales Geschäftsmodell besser skalieren. So kannst Du schneller wachsen und Dich auf Dein Kerngeschäft fokussieren.

Sieben Tipps, Deine TCO im E-Commerce zu senken

  1. Reduziere die Kosten für die Eigenentwicklung bei Konzeption, Design und UX sowie für den Betrieb Deines Shops durch die vollständige Nutzung der MACH-Architektur anstelle von monolithischen Shopsystemen.
  2. Senke die Lizenzkosten für die Shop-Software, das Content-Management-System oder Dein Warenwirtschaftssystem, indem Du nur die Leistungen in Anspruch nimmst, die Du für Deine E-Commerce-Lösung tatsächlich benötigst.
  3. Minimiere die Hosting-Gebühren für Testing, Staging und Live-Betrieb, indem Du auf die MACH-Architektur in der Cloud vertraust und die Wartung der technischen Infrastruktur durch den Anbieter erfolgt.
  4. Spare Personalressourcen für den Betrieb des Online-Shops, für Schulungen oder Zertifizierungen ein, denn dein Dienstleister für MACH-Technologien bringt das gesamte Wissen mit.
  5. Minimiere transaktions- und zahlungsbezogene Gebühren sowie Kosten für Retouren und Betrugsprävention durch den gezielten Einsatz von Microservices in deinem E-Commerce-Projekt, die bereits im Vorfeld die Betrugswahrscheinlichkeit erkennen und Retouren durch eine frühzeitige Analyse deiner Kunden begrenzen.
  6. Senke die Lizenz-, Implementierungs- und Integrationskosten für Erweiterungen und Apps von Drittanbietern, indem Du auf ein MACH-System mit Microservices in der Cloud und der Headless-Integration über APIs setzt.
  7. Reduziere die Kosten für Werbung, SEA und SEO, CPC und PPC, indem Du das Zusammenspiel aller einzelnen Anwendungen in deiner E-Commerce-Lösung ganzheitlich für mehr Umsätze optimierst.

Mit MACH zu optimalen TCO und mehr Erfolg im E-Commerce

Die Betrachtung der Total Cost of Ownership Deines Unternehmens und Deines digitalen Geschäftsmodells hängt also von vielen Faktoren ab. Eine moderne E-Commerce-Software auf Basis der MACH-Architektur kann dir dabei helfen, Kosten zu reduzieren und Dein Geschäft auszubauen. Nutze die Chance zum Umstieg jetzt und halte nicht an alten Systemen fest.

Wenn Du von einem Monolithen auf E-Commerce mit MACH umsteigen und dabei auf aktuelle, flexible und skalierbare Technologien setzen möchtest, dann sprich uns direkt an. Unser erfahrenes Team unterstützt Dich bei der Suche nach der passenden Lösung und begleitet Dich zielgerichtet bei der Umsetzung deines Vorhabens. Gemeinsam machen wir aus Deinem Digital Business eine Erfolgsstory im E-Commerce.

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