
Lead-to-Store im E-Bike-Handel: Plattform für 110+ Standorte
Wie digitalisiert man ein Franchise-Modell mit über 110 Standorten, ohne die stationäre Stärke zu verlieren? Für e-motion – Die e-Bike Experten haben wir eine skalierbare Plattform aufgebaut, die Produkt-, Händler- und Standortdaten intelligent verbindet und konsequent auf Lead-to-Store ausgerichtet ist.
Vom Kontaktformular zur echten Produktplattform
e-motion - Die E-Bike Experten ist ein herstellerunabhängiger Franchise-Verbund mit über 110 Standorten in DACH. Die bisherige Website war stark kontaktorientiert und bot keine echten Produktdetailseiten sowie keine händlerspezifische Verfügbarkeit. Statt eines rein kontaktgetriebenen Ansatzes wurde das digitale Modell konsequent produkt- und bestandsorientiert neu gedacht. Ziel des Replatformingprojekts mit kernpunkt war es, Interessierten eine echte Online-Produktrecherche inklusive transparenter Verfügbarkeit beim nächstgelegenen Händler und direkter Probefahrt-Buchung zu ermöglichen .
Dafür wurden die Customer Journeys neu strukturiert und konsequent auf Lead-to-Store ausgerichtet. Produktlisten werden nach Entfernung sortiert, Detailseiten zeigen echte Varianten mit relevanten Attributen sowie händlerspezifische Bestände und klare Handlungsoptionen. Wie Datenmodell, Integrationen und Logik im Detail umgesetzt wurden, zeigen wir in unserer neuen Case Study.

Franchise-Komplexität technisch sauber gelöst
Ein Franchise-Modell bringt besondere Anforderungen mit sich: zentrale Markenführung, lokale Sortimente, unterschiedliche Bestände und Preise bei gleichzeitigem Anspruch auf Konsistenz und Skalierbarkeit. Die Grundlage bildet eine MACH-fähige Systemarchitektur mit klar definierten Rollen für jede Technologie:
- commercetools als Composable-Commerce-Backend mit perspektivischer Marktplatzfähigkeit
- Contentful als Headless CMS für zentrale Inhalte und Händler-Microsites
- Akeneo für strukturierte Produkt- und Variantenpflege
- Algolia für performante Suche und Filterlogik
Diese Composable Systemarchitektur schafft eine zentrale Steuerungsebene, ohne lokale Flexibilität zu verlieren. Weitere technische Details und Integrationsentscheidungen sind im Case beschrieben.
Skalierbare Basis für Marktplatz und Checkout
Der Fokus der neuen Plattform liegt auf qualifizierten Leads und Probefahrten. Händler-Microsites werden weitgehend automatisiert befüllt. Pflichtangaben, Marken und Produktdaten bleiben konsistent, während lokale Partner eigene Inhalte ergänzen können. So entsteht Skalierung ohne 110-fachen Pflegeaufwand. Gleichzeitig ist die Plattform bereits so konzipiert, dass zukünftige Marktplatz- und Checkout-Funktionen möglich sind wie z.B. Reservierungen, gemischte Warenkörbe über mehrere Händler oder After-Sales-Prozesse.

Mehr als 23.000 E-Bikes sind heute digital auffindbar. Über 110 Standorte sind auf einer Plattform vereint. Beratungskompetenz, lokale Nähe und digitale Performance greifen nahtlos ineinander. Das Projekt zeigt, wie sich stationärer Handel und digitale Plattform-Logik sinnvoll verbinden lassen mit der lokalen Beratungskompetenz im Blick.
Composable Systemarchitektur als Enabler für Lead-to-Store
Lead-to-Store ist kein Feature, sondern ein Geschäftsmodell. Entscheidend ist eine Architektur, die Produktdaten, Standortlogik und Händlerbestände strukturiert zusammenführt und zentral steuerbar macht. kernpunkt begleitet Unternehmen dabei von der strategischen Zieldefinition über die Architekturentscheidung bis zur technischen Umsetzung. Wie dieses Zusammenspiel im Detail realisiert wurde, zeigt die vollständige Case Study zu e-motion - Die e-Bike Experten.
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