TISK: Wie wir gemeinsam wachsen

Digitalagentur

TISK: Wie wir gemeinsam wachsen

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Seit knapp einem Jahr gibt es bei uns das TISK Projekt. Ins Leben gerufen von der Belegschaft für die Belegschaft. Im Verlauf der agilen Transformation kam immer stärker das Bedürfnis zum Vorschein, an vielen Entscheidungen und wichtigen Ereignissen mitwirken zu dürfen. Also haben sich ein paar Kollegen zusammengesetzt und überlegt, “Wie bekommen wir die Meinungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter gefasst?” TISK war geboren, denn wir bei kernpunkt möchten Dinge gemeinsam entscheiden, erarbeiten und gemeinsam ein bisschen besser machen. Immerhin verbringen wir an unserem Arbeitsplatz den Großteil des Tages.

TISK: Was ist das eigentlich?

TISK steht ungefähr für die Abkürzung ‘Transistion kernpunkt’. Es ist ein internes Projekt, bei dem die Belegschaft Themen voranbringen kann, die sie oder andere bewegen. Angefangen haben wir mit Themen wie “Wir brauchen mehrlagiges Klopapier”. Also kleine Bedürfnisse, die die Mitarbeiter umtrieben haben. Im Laufe der Zeit sind die Themen im Backlog gewachsen, denn auch kernpunkt ist gewachsen. Von kleinen Bedürfnissen hin zu großen Meinungen wie “Wie kann kernpunkt nachhaltiger werden” oder “Urlaub so viel man will”. Das kleine TISK Projekt hat sich in den letzten Monaten also enorm entwickelt und die Mitarbeiter haben nun die Möglichkeit bei großen Firmenentscheidungen mitzuwirken. Besonders schön zu sehen war, dass auch die eher leisen Mitarbeiten immer lauter wurden und ihre Bedürfnisse mitteilen wollten.

Und wie funktioniert das in der Praxis?

Anfangs gab es nur ein digitales Jira Board. Das war jedoch immer nur sichtbar, wenn es aufgerufen wurde. Und wie mit allem, was erst mal nicht so sichtbar ist, erging es auch dem TISK: “Aus den Augen, aus dem Sinn”. Irgendwann hat sich dann wieder eine Gruppe aus der Belegschaft die Frage gestellt: “Wie bekommen wir TISK sichtbarer?” Zack, keine Woche später hing in der kerntine ein Board mit allen Themen – handschriftlich gesammelt und sichtbar für alle. Somit sind die Themen präsent und Kollegen werden inspiriert und motiviert mitzumachen.

Die wichtigste und wahrscheinlich auch fast einzige richtige Regel ist: JEDER kann ausnahmslos mitwirken. Wer möchte, hängt sein Thema für jeden zugänglich in das Backlog. Jeder Mitarbeiter kann sich ein Thema schnappen, in den “Sprint” ziehen und eine Arbeitsgruppe bilden. Alle paar Wochen findet dann eine Review statt, in der die Mitarbeiter die Möglichkeit haben der gesamten Belegschaft ihre Ergebnisse zu präsentieren. Abgeschlossene Projekte kommen in die sogenannte ‘Burn Box’. Am Anfang des Projekts haben wir einen PO gewählt. Dieser gibt immer mal wieder kleine Impulse und schaut, ob die Struktur eingehalten wird. Ansonsten lebt das TISK jedoch ganz allein, denn jeder hat den Anspruch daran Themen voranzutreiben.

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Das haben wir schon geschafft

Ein Ergebnis auf das wir besonders stolz sind: Die Verwirklichung des Projektes Bürohunde. Ein paar Kollegen haben sich gewünscht ihren Vierbeiner ins Büro mitbringen zu können. Los ging‘s: Thema im TISK platzieren. Und nun? Drei Bürohunde haben wir dazu gewonnen 😉

Aber auch Themen wie die Ausarbeitung des Schrittweisetags und Nachhaltigkeit von kernpunkt wurden von den Mitarbeitern unter die Lupe genommen und sind dadurch ins Rollen gekommen.