Endkundenzugang durch Plattformökonomie

Kaum ein Geschäft unterscheidet sich regional so stark wie der Getränkehandel. Schon beim Produkt Wasser zeigt sich das deutschlandweit: von Gerolsteiner über die Rheinfelsquelle bis zum Pfälzer Silberbrunnen. Die regionale Zielgruppe macht das Produkt „Getränk“ so besonders. Sie erschwert Großhändlern eine Digitalisierung und auch einen potenziellen profitablen Endkundenzugang. Ein Online-Shop im klassischen Sinne führt hier nicht ans Ziel. Doch wie können Händler ihr Geschäft trotzdem digitalisieren und das Potenzial nutzen? Die Antwort ist Durst: eine Plattform für den Getränkehandel auf Basis von Spryker.

KUNDE
Durst Logo

SCHWERPUNKT
B2B-E-Commerce

TECHNOLOGIEN
Spryker

Digitalisierung des Getränkehandels

Was ist eine Plattform für den Getränkehandel? Sie vermittelt Geschäfte, indem sie den gesamten Bestellprozess digitalisiert: von Getränkebestellungen und Auslieferungen bis hin zu Pfandfragen oder Bezahlung. Genau das macht Durst.

Durst App

Neue Chancen für Großhändler

Durstige Kunden wollen ihre Getränke zunehmend genauso online bestellen wie sie es schon mit Pizza und Co machen. So eröffnen sich Chancen für den Großhandel, der traditionell nur die Gastronomie oder Supermärkte beliefert. Normalerweise gingen Fachgroßhändler die letzte Meile zum Endkunden noch nicht an. Auch, weil sie ein besonderes Produkt haben: sehr regional und unterschiedlich, auch bei den Preisen.

Effektiv nach Marktplatzprinzip

Mit einem traditionellen Online-Shop können Händler nicht ausreichend auf Konsumentenverhalten und Wünsche reagieren. Der Kunde in Ort A wird einen ganz anderen Warenkorb als der Kunde in Ort B haben und sie alle werden nur noch mobil über ihre Smartphones bestellen. Eine Plattform nach Marktplatz-Prinzip, auf der unterschiedliche Händler ihre Produkte unter einem Dach anbieten können, ist hier genau der richtige Ansatz. Mit schneller Time-to-Market können Händler ihren eigenen „Shop“ einfach aufsetzen und dazu vorhandene Großhandelsstrukturen und Logistik nutzen.

Usability auf zwei Seiten

Zwei Aspekte sind entscheidend: Händler- ebenso wie Kunden-Usability. Durst hat von Anfang an das Geschäftsmodell überdacht. Es wurde ganz flexibel auf aufkommende Anforderungen und Herausforderungen reagiert.

Auf Kundenseite ist eine mobile Bestellmöglichkeit ein Must-Have. Also gibt es eine App für Kunden, die Usability auf höchstem Niveau garantiert. Das schafft sehr hohe Loyalität und Kundenbindung. Wer als Endkunde einmal bequem über die App bestellt, wird nicht wieder in einen Getränkemarkt gehen.

Für Händler ist die Lösung ein Software-as-a-Service-Ansatz, der das weite Spektrum an unterschiedlichen Preisen, Produkten und Gebinden abbilden kann. Kein Händlershop muss einem anderen gleichen. Trotzdem können sie einfach und schnell aufgesetzt werden. Für Händler ist das unkompliziert und mit wenig Risiko verbunden.

Individuallösung statt Standard-Shop

Für Durst war bei diesem Use Case klar: Es kommt kein Webshop auf Basis eines monolithischen Shopsystems in Frage.

Das Start-up muss aktiv und kundenzentrisch auf die Entwicklungen am Markt reagieren können.

Die Plattform soll verschiedene Lieferzonen, Preise, Zeitfenster und Produkte für unterschiedliche Händler abbilden.

Trotzdem brauchen Händler Zugriff auf Stammdaten und...

... es sind auch die klassischen Shop-Features wie Warenkorb und Checkout-Prozesse zu integrieren.

Als Front-end braucht es Apps für Kunden, Fahrer sowie Mitarbeiter des Getränke-Abholmarkts.

Ebenso ist auch eine Service-Ebene zwischen Endkunde und Großhändler nötig, die die gesamten Prozesse und die Abrechnung abwickelt.

Spryker Partner

Spryker für volle Flexibilität und Skalierbarkeit

Für ein solches Geschäftsmodell ist das Spryker Commerce OS die richtige Technologie. Das Betriebssystem für Commerce bleibt hochflexibel, da es kein Shop im klassischen Sinne ist. Front- und Backend werden strikt getrennt. Auf Basis von Spryker können so alle erdenklichen Webservices und Funktionen entwickelt und modular hinzugefügt werden.

Lust auf mehr?

Aktuelle Artikel aus unserem Blog:

Was ist ein erfolgreiches Produkt wert? Die Ergebnisse der Diskussionsrunde zum Budgetieren in agilen Welten....

Was bringt die enge Zusammenarbeit zwischen Kunde und Agentur? Was können die Herausforderungen sein? Unser Kollege Danilo gibt Einblicke in das Thema Shared Teams....

Ende November laden wir die Hacker School zu uns in die Agentur ein. Jugendliche können dabei in die Welt der Bits und Bytes eintauchen und ein Gefühl für die IT-Branche bekommen....

kernpunkt lädt zur Diskussionsrunde ein: Wie budgetiert man eigentlich agil? Wir wollen ermitteln, was es für Möglichkeiten gibt, Budgets ernsthaft vorauszusagen....

Unser Networking-Event Agile Ale ermöglichte den Besuchern sich über positive und negative Erlebnisse mit der agilen Arbeitswelt austauschen....

Nach einem Jahr intensiver Arbeit relaunchen wir unsere neue Website. Das Ergebnis zeigt unser neues Markenbild in frischer Optik!...